Montag, 19. September 2016

Regiedebüt von Karoline Herfurth: SMS für dich....

In der Versenkung bin ich noch nicht verschwunden, aber unter einem Haufen Arbeit ;). Daher komme ich leider im September wahrscheinlich nicht so regelmäßig dazu Blogposts zu erstellen, wie ich das gerne hätte. Und weil ich an der Quelle sitze, beglücke ich euch heute mal wieder mit einer Filmkritik, die diesmal eine Empfehlung ist. Es geht um den Film "SMS für dich...", das Regiedebüt von Karoline Herfurth. 

Clara (Karoline Herfurth) kommt einfach nicht über den Verlust ihrer großen Liebe Ben hinweg, der vor zwei Jahren bei einem Autounfall gestorben ist. Selbst ihrer forschen Mitbewohnerin Katja (Nora Tschirner) gelingt es nur mühsam, ihre Freundin zurück ins Leben zu manövrieren. Stattdessen schreibt Clara voller Wehmut SMS an Bens alte Handynummer ... ohne zu ahnen, dass die Nummer gerade neu vergeben wurde. So landen ihre liebevollen, romantischen Erinnerungen direkt im Display des Sportjournalisten Mark (Friedrich Mücke). Verblüfft und zugleich berührt liest dieser die SMSgewordene Sehnsucht... und schlittert in seiner Verwirrung bei seiner Freundin Fiona (Friederike Kempter) von einem Fettnapf in den nächsten. Trotzdem: Er muss die mysteriöse Unbekannte unbedingt finden und spannt auch seinen besten Freund David (Frederick Lau) in die Suche ein... (Quelle: Verleiher)


Der Film wurde vor seinem Start am 15. September bereits auf der Filmmesse in Köln hochgelobt. Das allein will allerdings nicht viel heißen, sind doch die Geschmäcker verschieden. Wer sich für die Machart deutscher Filme begeistern kann, wird sich an dem Film erfreuen. Karoline Herfurth hat aus der tragischen Geschichte des Romans von Sofie Cramer einen spannenden Film gemacht, der eigentlich als Komödie glänzt und mir beim Anschauen fast durchgängig ein Schmunzeln auf's Gesicht gezaubert hat. Prädikat: sehenswert und das durchaus auch auf der großen Leinwand im Kino :).

Welche Filme unter deutscher Regie sind euch bekannt? Und wie haben sie euch gefallen?

Samstag, 10. September 2016

Diamonds are a girls best friend....

Schon Marilyn Monroe wusste um die Schwäche, die wir Frauen für Schmuck haben. Obwohl ich ansonsten recht pragmatisch und funktional veranlagt bin, macht diese Schwäche auch vor mir nicht halt. Es müssen ja nicht
immer gleich Diamanten sein ;).



Wenn der Schmuck dann auch noch vielseitig zu tragen ist, na dann umso besser. Schon etwas länger in meinem Fundus befindet sich ein Armband der Designer-Schmuckmarke Sence Copenhagen aus Skandinavien, das ich von meinem Angetrauten geschenkt bekommen habe. Durch einen Magneten kann ich das Armband problemlos ohne jegliche fremde Hilfe schnell an- und auch wieder ablegen. Das Beste aber ist, es lässt sich bei Bedarf auch als Kette tragen. Das Modell heißt Sence Copenhagen Barcelona. Es ist 55cm lang und aus Leder mit purpur Aventurin sowie Bronze vergoldet.


Das Sence Copenhagen Modell Barcelona in der hier gezeigten Machart ist aus einer älteren Kollektion und genau in der Art habe ich es in unterschiedlichen Farben so im Internet derzeit nur zu finden bei https://www.da-sempre.de/sence-copenhagen-barcelona-armband-kette-r202.html  

Das Armband wurde von meinem Mann gekauft und der Artikel gibt meine persönliche Meinung wieder. Dafür erhalte ich weder von Sence Copenhagen noch von da sempre Vergütungen oder Vergünstigungen.

Wie sieht es bei euch mit Schmuck aus? Sind eher die Diamonds und Designerschmuck eure besten Freunde oder darf's auch schon mal günstiger Modeschmuck sein?




Dienstag, 6. September 2016

Film: Antonio, ihm schmeckt's nicht

Ein deutscher Schwiegersohn. Ein italienischer Schwiegervater. Das sorgte schon in MARIA, IHM SCHMECKT'S NICHT! für Turbulenzen. Die schwangere Sara (Mina Tander) und ihr Mann Jan (Christian Ulmen) freuen sich auf ihre Flitterwochen zu zweit in New York. Endlich die ersehnte, traute Zweisamkeit! Schön wär's. Bereits am Flughafen bereitet Papa Antonio (Alessandro Bressanello) dem Pärchen eine "bombige" Überraschung und auf einmal fliegen drei statt zwei in die Flitterwochen. Dieser Honeymoon mit Schwiegervater-Trip stellt sowohl die Beziehung des frisch verheirateten Paares als auch das Verhältnis zwischen Antonio und Jan auf eine ziemlich harte Probe. Gleichzeitig prallt dann auch noch deutsch-italienische Kultur auf den amerikanischen Lifestyle. Ein turbulentes, herzlich komisches Familenchaos beginnt. (Quelle: Verleiher)

Nach dem ersten Bestseller "Maria, ihm schmeckt's nicht" von Jan Weiler diente nun auch sein Fortsetzungsbuch "Antonio im Wunderland" als Vorlage für den Fortsetzungsfilm "Antonio, ihm schmeckt's nicht". Ganz so interessant und lustig wie bei "Maria, ihm schmeckt's nicht" geht es im zweiten Teil dann doch nicht zu. Auch weicht der Film inhaltlich vom Buch ab. Mein Rat: Lieber das Buch lesen und sich köstlich amüsieren und abwarten bis man den Film in der Videothek ausleihen kann.

Habt ihr euch auch schon mal eine Buchverfilmung angeschaut? Wie sind eure Erfahrungen damit? 

Samstag, 3. September 2016

Ein graues Haar - wieder geht ein Jahr....

Ich mag Lieder mit deutschen Texten, denn das ist meine Muttersprache und ich verstehe sofort um was es geht. Selbstverständlich mag ich auch Musik in englischer Sprache und doch ist das irgendwie was anderes. Weshalb habe ich für die Überschrift einen Text von PUR ausgwählt? Nun, das hat zwei Gründe: erstens, weil ich die Musik von PUR mag und zweitens, weil bei mir im September ein Lebensjahr in das nächste wechselt. Die Welt scheint sich immer schneller zu drehen und gefühlt vergeht die Zeit unheimlich schnell. Eigentlich waren mir Geburtstage nie so wirklich wichtig. Die die mir in den letzten 15 Jahren wichtig gewesen wären, wurden von unschönen Ereignissen überschattet und verloren dadurch vollkommen an Bedeutung. Hinzu kommt, das sich in den letzten Jahren Menschen für immer verabschiedet haben, die nicht einmal so alt werden durften wie ich. Mein Vater verstarb relativ früh. Er war ein Jahr älter als ich jetzt werde. Wie betitelt Sabine Gimm (Bling bling over 50) doch so treffend einen ihrer letzten Blogartikel? Abschied tut weh....

Manchmal eben auch der Wechsel vom einen ins andere Lebensjahr oder Lebensjahrzehnt (das war vor meinem 40. Geburtstag so, denn als Teenie fand ich Leute mit 40 immer fürchterlich alt). Diesmal macht er mich nachdenklich, der bevorstehende Wechsel vom Einen ins Andere Lebensjahr. Dabei ähnelt das Leben doch sehr dem nebenstehenden Bild: Das Dunkle ist dem Hellen, Lichten oft ja sehr nah. Mir gefällt eine Inspiration, auf die mich Ela(Ela blogt) gebracht hat: eine Art todo Liste, was möchte ich noch alles machen und erleben bis zum Tag X. Eine Art Standortbestimmung nach dem Motto: "Lebe ich oder werde ich gelebt" erscheint mir persönlich ebenfalls wichtig. Auf jeden Fall möchte ich diesmal zu meinem Geburtstag in rosa Mädchenträumen schwelgen und in eben solch einer Puppenstube den Tag mit einem Frühstück beginnen. Wenn ich dann schon mal in München bin, kann ich auch gleich den langgeplanten Besuch im Lenbach Haus daran anschließen und ein Eis beim Sarcletti rundet so einem tollen Tag perfekt ab. Da mein holdes Gegenstück es versäumt hat Urlaub zu nehmen, werde ich mich entweder meiner eigenen Gesellschaft erfreuen oder noch nach passender Gesellschaft Ausschau halten. Der Hund kann wohl eher nicht mit ins Lehnbach Haus. Deshalb bedarf es da wohl noch nach der Suche einer Lösung hinsichtlich der Unterbringung.

Wie wichtig sind euch Geburtstage? Hat sich da im Bestager Alter etwas geändert oder ist alles wie gehabt?