Sonntag, 4. Februar 2018

Man ist so alt wie man sich fühlt

In der letzten Zeit bin ich vermehrt über Artikel zum Thema "Alter" gestolpert.  Zum Thema "Alter" gibt es viele unterschiedliche Standpunkte. Da ist von "in Würde altern" die Rede, aber auch davon wie sich Frauen Ü50 kleiden und zurecht machen sollen. Für mich zumindest hat jede Vorgabe mit Würde schon mal gar nichts zu tun. Wie stelle ich mir denn vor Alt zu werden? Auf jeden Fall selbstbestimmt. Wie ich mich kleide und zurecht mache, will ich selbst bestimmen. Sehr treffend finde ich den Ausspruch "Man ist so alt wie man sich fühlt". Schön das meine Mutter mir da ein gutes Beispiel war.

Enkelzeit hält jung und verleiht im Gegensatz zum beworbenen Getränk wirklich fast Flügel. Zumindest wachse ich dabei manchmal über mich hinaus. Schwindelnde Höhen sind eigentlich nicht so wirklich meins. Aber mit der Enkeltochter begebe ich mich auch schon mal in schwindelnde Höhen und wackelige Angelegenheiten. Sich zwischendrin wieder neu auszuprobieren hält auf jeden Fall jung 😉

Einfach mal machen ohne groß nachzudenken (Foto © U. Smigalski)

Kürzlich ging es bei Ines Meyrose auf dem Blog darum wo neue Kontakte entstehen. Bei mir geht es heute darum, was habe ich Neues kennengelernt. Bisher konnte ich mir unter dem Begriff "Bouldern" wenig vorstellen. Das hat sich in der letzten Zeit geändert. Selbst probiert habe ich es noch nicht. Jucken würde es mich dennoch schon. Allerdings wäre es mir vorab wichtig, erst noch zu klären inwieweit das mit meinen doch nicht so ganz stabilen Bändern an den Füßen komplikationslos möglich ist. Bleibt abzuwarten, ob ich mich traue 😌. Klettern steht allerdings erst mal nicht auf dem Programm.


Beim Bouldern geht es zum Glück nicht ganz so hoch hinaus (Foto © U. Smigalski)

Huch, beim Klettern sieht das allerdings etwas anders aus (Foto © U. Smigalski)

Die Jacke aus den letzten Wintern hatte irgendwie ausgedient. Unter anderm auch weil sie mir zu "altbacken" erschien. Kleidungsmäßig dürfte ich mich ganz sicher auch nicht im Rahmen dessen bewegen, was der eine oder andere Ü50 jährigen so ans Herz legen würde. Zum Glück hat meines schon immer einem gewissen Freigeist gefröhnt. Die kalten Tage geben mir die Gelegenheit meine Lieblingsjacke und das tolle Kuscheltuch noch mal auszuführen.


Warm eingepackt und auf geht's zum Spaziergang (Foto © U. Smigalski)

Die Hunde scheinen weniger verfroren zu sein als ich 😉 (Foto © U. Smigalski)

Habt ihr in der letzten Zeit ebenfalls was Neues kennengelernt, was euch ziemlich beeindruckt hat?

Kommentare:

  1. Ja, aber da war ich extrem sprachlos. Das vergessen wir lieber schnell wieder. Höhenangst habe ich ganz extrem. Da kann mich keiner dazu bewegen über eine gewisse Höhe hinaus zu gehen. Nein kein gar nichts.
    Hier ist es auch Endspurt für die Wintersachen, so kalt wie es noch mal geworden ist. Hoffe ich doch trotz allem auf baldige wärme.
    LG heidi

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    1. Höhenangst habe ich eigentlich auch liebe Heidi. Als ich bemerkt habe, das Teil wackelt auch noch, war es schon zu spät. Die Hand meiner Enkelin loszulassen war keine Option. Also musste ich irgendwie da durch. Hab dann einfach nicht nach unten geschaut. Da ging es einigermaßen. War ja zum Glück keine ewig hohe Hängebrücke mit freiem Fall :). LG Ursula

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  2. Was für schöne Fotos von Dir. Klettern tu ich nicht (gern). Ich kann es, wenn ich muss. Z.B. über mich hinaus wachsen. Aber ich mag es nicht. Ich klettere auf jedes Gerüst. Über jeden Zaun. Aber Spaß habe ich dabei nicht.
    Und ja. Man kann auch mit 50 noch mit "würde" sexy sein. Aber das ist halt dann was anders als mit 20. Es ist mir lieber. Denn es reduziert mich nicht auf mein äußeres. Und grenzt den Rahmen derer, die diese Vibes empfangen auf ein für mich gewünschtes Maß MIT "Inhalt" ein.
    Älter sein als 20 empfinde ich ein Privileg.
    LG Sunny

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  3. Für Sonntagsspaziergänge mit Hund ist der schwarze Rock leider nicht besonders tauglich liebe Sunny ;). Und für Kletterpartien mit der Enkelin wohl eher auch nicht. Mal sehen wann ich den Fotografen dazu bringe, mich darin abzulichten. Sehr befreiend nicht mehr nur auf das Äußere reduziert zu werden. Da geht glücklicherweise so manche plumpe Anmache an einem vorbei. Gespräche mit "Inhalt" sind eh viel spannender :). LG Ursula

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  4. Liebe Ursula,
    ich habe ja noch keine Enkel und komme daher eher weniger (und für mich zum Glück) nicht in Versuchung zu klettern... Bouldern kannte ich bislang noch nicht.
    In diesem Jahr habe ich noch nicht viel beeindruckendes Neues kennengelernt, aber das kann ja noch kommen.
    Modemäßig bin ich ähnlich wie Du: habe mir auch eine neue Winterjacke zugelegt, eigentlich ist es ein Mantel. In schwarz, sehr lang, fast bis zum Knie und sehr waarm gefüttert. Was mir besonders gut daran gefällt, er hat nur einen (goldenen) Reißverschluß, das finde ich sehr praktisch und eine Kapuze die mit sehr dicken Fake-Pelz besetzt ist...
    Ich muss mich daran auch noch fotografieren lassen...

    Liebe Grüße
    Marita

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    1. Das es schwierig ist, den Enkelkindern etwas abzuschlagen, habe ich vorher auch nicht so wirklich geglaubt liebe Marita. Da macht es dann auch plötzlich trotz Höhenangst Spaß mit auf der wackelnden Hängebrücke rumzuturnen :). Mit dem Fotografieren das ist hier immer so eine Sache. Es gäbe da noch ein paar andere nette Outfits zum Ablichten, aber der Fotograf ist gerade eher weniger motiviert ;). Liebe Grüße Ursula

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  5. Liebe Ursula,
    Deine Jacke finde ich gar nicht altbacken. Im Gegenteil, mit der schicken Mütze und im kuscheligen Schal ist das ein tolles Outfit zum Spazieren gehen.

    Sportliche Herausforderungen meide ich, aber meinem Kopf mute ich gerne Neues zu.Der Wechsel zu WordPress hat mir manch neues beigebracht.
    Wenn ich von Würde im Alter lese, schwingt da oft mit "setz die Tarnkappe auf ".Dabei zeigt sich Würde für mich gerade nicht in Äußerlichkeiten sondern in einer inneren Einstellung.
    Liebe Grüße

    Sabine

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    1. Auf dem Foto habe ich die neue Jacke an liebe Sabine. Für altbacken halte ich inzwischen die alte Jacke. Ich war total überrascht als ich gestern gesehen habe, dass deiner neuer Blog schon online ist. Respekt - ich komme manchmal ja nicht mal gescheit mit Blogger klar. Ein Umzug zu WordPress würde mir daher ja gar nicht im Traum einfallen. Viel Freude mit dem neuen Blog. Liebe Grüße Ursula

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  6. Hihi, die Mütze ist ja niedlich!!!
    Aber Klettern wäre neben Boxen oder Ringen so ziemlich das Letzte, was ich freiwillig machen würde! :D :D :D

    Enkel möchte ich aaaaaauuuuuch!!!!!

    Liebe Grüße
    Gunda

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    1. Manche Mützen auf dem Kopf und im Schrank verdanke ich meiner eigenen Schusseligkeit liebe Gunda. Leider ist der Mützenladen in der Stadt ziemlich zentral gelegen. Falls ich kalte Ohren habe und mal wieder keine Mütze dabei, wird halt kurzerhand eine neue gekauft. Die ist warm und praktisch noch dazu. Wenn ich sie nicht brauche, kann ich sie klein zusammen falten. Vom Prinzip her ist sie fast aufgebaut wie eine Baskenmütze. Allerdings schiebt der Schal sie ganz schön weit ins Gesicht. Macht's nix hauptsache ich friere nicht :). Enkelkinder halten einen ganz schön auf Trab. Die Wackelhängebrücke liegt schon hart an der Grenze. Bei Boxen, Ringen, Achterbahn fahren, Bungee- und Fallschirmspringen sowie Paragliden würde ich endgültig streiken ;). Liebe Grüße Ursula

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  7. Liebe Ursula,
    eine beeindruckende 96-jährige Dame hat das Altern mal beschrieben als "die Herausforderung, die eigene Jugendlichkeit zu pflegen". Ihr selbst gelang es auf die wunderbarste Weise, die man sich vorstellen kann. Als sie mit 93 joggen war (was sie zu der Zeit noch fast täglich machte), hätte sie beinahe ein Auto angefahren. Geistesgegenwärtig sprang sie dem bremsenden Auto auf die Motorhaube. :D :D Es ist genauso, wie du sagst - man ist so alt, wie man sich fühlt. Alles Gute fürs Bouldern-Lernen. Herausforderungen halten fit! ;) Liebe Grüße, Christina

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    1. Sehr beeindruckend die Geschichte von der 96-jährigen Dame liebe Christina. Das Altern als "die Herausforderung, die eigene Jugendlichkeit zu pflegen" zu sehen bringt einen ganz anderen Blickwinkel darauf. Liebe Grüße Ursula

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  8. Ich habe heute mein neues Handy kennengelernt und ja, das hat mich beeindruckt. Es erkennt mein Gesicht :-) Höhe mag ich eigentlich nicht - aber wenn ich mich selbst in die Höhe bewege, geht es ganz gut. Ich mag sowohl Klettern als auch Bouldern sehr gern, wir gehen regelmäßig in die Kletterhalle und turnen ein bisschen rum.
    Wenn ich so ein Tuch trage, nennen mich meine Kinder immer "Schwensch". Halb Schal, halb Mensch *grins* Ich mag das total und die Mütze setzt ein I-Tüpfelchen drauf!
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Lieber "Schwensch" als erfroren liebe Fran :). Ein neues Handy kennenzulernen kann am Anfang eine ganz schöne Herausforderung darstellen und bietet sicherlich Lernpotential ohne Ende. Paragliden, Bungee jumping und Fallschirm springen - alles ohne mich. Das Bouldern ist mir allerdings schon mal einen Versuch wert. Liebe Grüße Ursula

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  9. Das Tuch schaut ja schön warm und kuschelig aus! Bouldern kenn ich, ich arbeite ja mit Kindern, aber Klettern und Höhe sind nicht so mein Ding. Hab das probiert, hab mich überwunden, trotz Höhenangst, aber nochmal muss ich das nicht haben...
    Aber jung bleiben, klar. Das fällt mir nicht so schwer, es hat auch viel mit Neugier zu tun. Wenn man immer Neues dazulernt und nicht irgendwann "abschließt". Das wünsch ich mir für mein weiteres Leben: immer weiter lernen. Vielleicht geh ich dann doch nochmal klettern, man soll ja auch nie nie sagen!
    Liebe Grüße
    Maren

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    1. Da hast du wohl recht liebe Maren, man soll nie nie sagen. Im Winter brauche ich immer irgendwelche Tücher zum Einkuscheln. Daran das ich eine Frostbeule bin haben bisher auch die Wechseljahre nichts geändert. An meinem Tüchertick übrigens auch nicht :). Liebe Grüße Ursula

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