Dienstag, 7. August 2018

Das war der Juli und warum Networking als Blogger wichtig ist



*Werbung für Social Networking

Zack und schon ist auch der Juli wieder vorbei. Erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. In schönen Momenten schade eigentlich, dass man sie nicht anhalten kann. Naja, was soll's, jammern hilft da leider auch nicht.

Glücklicherweise konnte ich dafür viele Dinge von meiner to-do-Liste abhaken. Das längst überfällige Interview mit der liebenswerten Alexandra Meraner ist endlich auf dem Blog erschienen. Das Gespräch mit ihr war spannend und interessant. Trotz des ernsten Themas haben wir ein tolles und stellenweise humorvolles Gespräch geführt. Auch an dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür liebe Alexandra.

Das Highlight im Juli war natürlich das Bloggertreffen der Ü30Blogger in München. Menschen persönlich kennenzulernen, mit denen man sonst nur virtuell zu tun hat, ist immer eine feine Sache. Zu sehen, wer denn wirklich hinter Blog xy steckt und welche Erfahrungen der/diejenige sonst noch so macht ergibt eine spannende Mischung aus vielen Geschichten. Und auch die Bloggeraktion "Geschenke die dich begeistern" war interessant und spannend.

Bloggertreffen der Ü30Blogger in München

Das Bloggen Spaß macht, darüber sind sich bei den Treffen auch alle Mitglieder der Community einig. Doch welchen Sinn macht Networking für Blogger? Eigentlich könnte das doch jeder auch als Einzelkämpfer/in so ganz ohne Netzwerk für sich durchziehen oder etwa nicht? Ja, könnte sie/er. Schöner ist es allerdings dabei mit anderen vernetzt zu sein. Bloggeraktionen zum Beispiel erweitern aus meiner Sicht ungemein den Horizont. Denn zu einem Thema kommen viele unterschiedliche Ideen zusammen und man lernt so immer wieder was dazu. Auch ein Perspektivenwechsel kann ja manchmal bekanntlich nicht schaden. Wie alle anderen Dinge auch erfahren auch Netzwerke Veränderung und dabei verursacht es vielleicht am Anfang Verunsicherung wenn es plötzlich nötig wird, die gewohnte Komfortzone zu verlassen. Doch ohne Veränderung gibt es keine Weiterentwicklung und auch das ist ein klarer Vorteil des Networking. Als Einzelkämpfer kann ich zwar ständig in meiner Komfortzone bleiben, ob sich da allerdings dann noch etwas in irgendeine andere Richtung entwickelt oder bewegt, bleibt fraglich.

Besonders in Zeiten, in der rechtliche Begebenheiten viele Blogger dazu bringt auf ihr Hobby zu verzichten, ist eine gute Vernetzung wichtig. Als One-Woman-Show kann ich nicht überall gleichzeitig sein. Bei komplexen Vorgängen ist es gut, wenn mehrere davon Kenntnis haben, denn dann können Missverständnisse im Austausch miteinander ausgeräumt werden. Als Anwender und nicht unbedingt Technik-Freak bin ich froh und überaus dankbar, im Netzwerk mit Menschen zu tun zu haben, die da viel versierter sind als ich. Selbst wenn ich nicht alle Vorgänge von der Logik her erfassen kann, hilft es schon ungemein weiter, die Sicherheit zu haben, das da jemand ist der sich damit auskennt. Wissen weiterzugeben und auch zu teilen ist in der Bloggerwelt heute nicht mehr als Selbstverständlichkeit anzusehen. Deshalb bin ich den Mitgliedern bei den Ü30Bloggern sehr dankbar für ihre Unterstützung und bin froh Mitglied einer solchen Community zu sein. Für den Moment kann ich lediglich darauf hoffen, dass es für alle in Ordnung ist, wenn ich zwar auf ihren Blogs vorbei schaue, oft die Zeit allerdings nicht mehr für einen Kommentar reicht.

Wie kann Geben und Nehmen in einer solchen Gemeinschaft in einem ausgeglichenen Verhältnis stattfinden? Diese Frage ist nicht ganz einfach zu beantworten. Vermutlich gehen die Meinungen diesbezüglich auch weit auseinander. Fest steht auf jeden Fall, das eine Community langfristig nur im Miteinander existieren kann. Herausforderungen lassen sich nun mal besser bewältigen und Lösungen einfacher finden, wenn sie auf möglichst viele Schultern verteilt werden können.

Wenn du Lust auf Austausch und Mitarbeit in einem Netzwerk hast und Spaß daran an Bloggeraktionen teilzunehmen, dann schau doch mal bei den Ü30Bloggern vorbei. Denn gemeinsam statt einsam eröffnet allen auf jeden Fall neue Horizonte.


Links Ela und in der Mitte Sunny, die guten Geister hinter den Kulissen der Ü30Blogger

An dieser Stelle bedanke ich mich nochmal bei Ela und Sunny für die Zeit, die Arbeit und das Herzblut das sie hinter den Kulissen in die Community der Ü30Blogger stecken.


Ist euch Networking als Blogger wichtig?

Dienstag, 31. Juli 2018

Reflexzonenmassage als Jungbrunnen


Wie man sieht ist das Buch häufiger in Benutzung


*Werbung ohne Auftrag wegen Buchtitel- und Markennennung


Nachdem ich viele Jahre fast das ganze Jahr über unter starken Beeinträchtigungen durch eine chronische Nebenhöhlenentzüdung eingeschränkt war, hatte ich die Idee das es da doch auch andere Möglichkeiten geben muss außer auf Medikamente angewiesen zu sein. Irgendwann im Sommer 2013 begegnete mir zufällig ein Buch, in dem es um Reflexzonen und der Behandlung von Beschwerden im Gesicht ging. Ein Buch mit dem Titel: „Die Kunst der fernöstlichen Gesichts-Massage“ kam gleich auf dem Cover mit den großen Versprechen“ entspannt, lindert Falten, hilft bei Beschwerden“ daher.

Solche Versprechen liest man ja heute häufig und leider entpuppen sie sich häufig einfach nur als Werbegag. Auf jeden Fall war es einen Versuch wert, schließlich immer noch besser als ständig Tabletten gegen die Schmerzen und den Druck in den Kiefer- und Augenhöhlen einzunehmen. Die Methode auf der das Buch basiert heißt Dien Cham (manche nennen sie auch Dien Chan) und entstand 1980 in Vietnam. Dort wurde sie von Professor Bui Quoc Chau und Teams von Ärzten, Forschern und Akupunkteuren entwickelt. Neben Punkte die bei bestimmten Beschwerden zur Linderung behandelt werden, gibt es 12 Übungen die als eine Art Energiemassage täglich selbst zur Gesundheitsprophylaxe angewendet werden kann. 

Die Massage kann auch mit "Instrumenten" als Hilfsmittel ausgeführt werden. In der Regel reichen jedoch die Finger

Mit dem Buch arbeite ich nun bereits seit 2013 und auch die Eigenbehandlung wende ich regelmäßig  täglich an. Eine Nebenhöhlenentzündung bekomme ich dadurch viel seltener und in den meisten Fällen heilt sie ohne Medikamente viel schneller ab als vor der Anwendung dieser Methode. Und ein toller Nebeneffekt, den ich euch hier nicht vorenthalten möchte ist, dass sie Falten reduziert bzw. ihnen gleich vorab vorbeugt. Jeder der sich bisher gefragt hat, wie es kommt das ich so wenig Falten habe, kennt nun somit mein "Geheimrezept" 😊.


Weil das Chart laminiert ist, spiegelt das Foto leider ©Schmitz Wellness

Realisiert habe ich dies allerdings erst so richtig nachdem ich über den Blog Christina Schmid kennengelernt und mich mehrfach mit ihr telefonisch darüber ausgetauscht habe. Sie hat zum Thema Falten das Buch „Chi statt Botox“ geschrieben und lässt dort Teile des Dien Cham mit einfließen.

Da sie sich mit Videos zu dem Thema besser auskennt als ich, hat sie sich freundlicherweise bereit erklärt, euch die Übungen zur Gesundheitsprophylaxe in einem Video Tutorial vorzustellen. Vielen Dank liebe Christina noch einmal auch an dieser Stelle.   

Das Video findet ihr hier Urheberrecht und © Christina Schmid

Sonntag, 29. Juli 2018

Geschenke, die dich begeistert haben - Ü30Blogger & friends



*Werbung wegen Orts- und Namensnennung und Social Networking


Bei der Bloggeraktion für den Juli 18 der Ü30Blogger & friends hat Claudia von Claudia's Welt nach Geschenken gefragt, die uns begeistert haben.

Die Frage scheint zunächst ganz simpel zu sein und bestimmt fallen jedem dazu unheimlich viele Dinge auf der materiellen Ebene ein. Doch mir zumindest bleiben am eindrucksvollsten Dinge in Erinnerung, die neben einem materiellen auch einen hohen emotionalen Wert haben. Und da fällt mir als erstes meine Enkelin ein. Für mich ist sie eines der größten Geschenke meines Lebens. Vor allen Dingen eines, das mir nicht gehört und das ich auch gar nicht "besitzen" möchte. Was macht sie für mich zu diesem besonderen Geschenk das mich so begeistert? In erster Linie wohl ihre Unbekümmertheit und die Tatsache, das sie wie alle kleinen Kinder, bedingungslos liebt. Und ich als Großmutter sie genauso bedingungslos liebe. Zeit mit ihr zu verbringen, ist wie der Himmel auf Erden.

Keine Frage - auch meine eigenen Söhne waren Geschenke des Lebens, die mich noch heute begeistern. Allerdings auf eine andere Art. Denn die Verantwortung für meine Enkelin tragen in erster Linie ihre Eltern. Das macht es einfach, mich während der Zeit die ich mit ihr verbringe voll und ganz auf sie einzulassen und alles andere auszublenden. Ich denke nur jemand der selbst schon Großmutter oder -vater ist kann verstehen wovon ich hier rede.

Zu all dem gehört natürlich noch ein weiteres wichtiges Geschenk ohne das ich dies alles gar nicht hätte: mein Mann. Selbstverständlich habe ich im Laufe unserer Ehe viele tolle materielle Geschenke bekommen, die ich hier alle gar nicht aufzählen kann. Das wichtigste und liebste ist die Zeit, die wir miteinander verbringen können, denn die ist Gold wert.


Einmalig - Mondfinsternis und die Chance Zeit mit einem engelsgleichen Wesen wie einem Enkelkind verbringen zu dürfen

Überhaupt haben wir oder in dem Falle ich, von unseren Söhnen genau die Geschenke erhalten, die mich/uns am meisten begeistert haben. An einem Sonntag haben wir total überraschend ohne einen besonderen Anlass von ihnen einen Umschlag in die Hand gedrückt bekommen. Er enthielt als Geschenk zu einem Hochzeitstag an dem es eigentlich nicht üblich ist von seinen Kindern etwas zu bekommen, Karten für ein Konzert. Das Event fand im Mai 2008 genau an unserem Hochzeitstag im Olypiastadion in München statt. Und zwar im Rahmen der "Lost Highway" Tour von Bon Jovi (Werbung ohne Auftrag). Die Karten sind durch Umzug und/oder neuen Schrank zwar irgendwie verloren gegangen, aber die Erinnerung an das Konzert ist noch immer sehr präsent. Auch wenn wir nun nicht die Besucher schlechthin von Musikkonzerten (was weniger an mangelndem Interesse liegt) sind (ich glaube bei der Aufzählung von Musikkonzerten die ich bisher besucht habe, benötige ich nicht einmal meine 10 Finger), so war dieses Konzert trotzdem etwas besonderes und das obwohl es irgendwann ziemlich zu regnen angefangen hat.


DVD und Booklet zum Konzert

Wie schafft man es, sich so einzigartige Moment präsent zu halten? Hmm - schwierig. Normalerweise bin ich kein Fan von DVDs und Booklets zum passenden Konzert. Doch in diesem Fall habe ich sie mir gekauft. Hat es was gebracht? Zumindest soviel das es immer mal wieder schön ist, reinzuschauen und reinzuhören.

Erinnerungsstütze 😍

Auch zu unserer Silberhochzeit gab es ein Geschenk das uns noch heute begeistert. Wir durften auf ein Weingut zu einem Kulinarium reisen und anschließend dort noch ein paar schöne Tage verbringen. Die Temperaturen waren zu der Zeit so wie in diesem Sommer. Das Kulinarium mit mehreren Gängen und selbstverständlich den passenden Weinen dazu, war ein Gaumenschmaus erster Klasse. Die zusätzlichen Tage mit einem Flair wie in der Toscana erschienen uns einfach paradiesisch. Und wie das eben so ist wenn man im glaubt im Paradies zu schwelgen, da vergisst man es doch glatt Fotos zu machen.

Als Ersatz: Ein Foto der sich wandelnden Mondfinsternis von gestern

Ein weiteres Geschenk das mich ebenfalls sehr begeistert hat, ist ein selbst gestaltetes Sprüchebuch, das ich vor vielen Jahren einmal von einer Kollegin bekommen habe. Ob ich das Buch noch habe kann ich gar nicht so genau sagen. Vielleicht befindet es sich noch in einem der vom letzten Umzug nicht ausgepackten Kartons im Keller. Was ich aber sicher sagen kann, ist das einer von vielen Sprüchen aus dem Buch die mich bis heute begeistert und begleitet haben, der folgende ist:

Arbeite, als würdest du das Geld nicht brauchen.
Liebe, als hätte dich nie jemand verletzt.
Tanze, als würde niemand zusehen.
Singe, als würde niemand zuhören.
Lebe, als sei der Himmel auf Erden. 

Marc Twain 

Sonntag, 22. Juli 2018

Bloggertreffen der Ü30Blogger in München

Glyptothek am Königsplatz in München


*Werbung wegen Ortsnennung und Social Networking

Am vergangenen Samstag hat Sunny ein Bloggertreffen für die Ü30Blogger and friends in München organisiert. Bei meiner Ankunft am Hauptbahnhof ist mir Claudia fast in die Arme gelaufen. Persönlich hatten wir bis dahin noch nicht das Vergnügen und trotzdem habe ich sie gleich erkannt. Vom vereinbarten Treffpunkt aus sind wir dann mit Sunny in der Tram zur Borstei gefahren, wo wir mit Sabine und Sabine zum Frühstück verabredet waren.




Am Vormittag war es sonnig und so haben wir eine ganze Weile die Sonne im Außenbereich des Cafés genossen. Irgendwann sind wir dann wegen der Hitze in den Innenbereich ausgewandert. Die Themen über die wir uns ausgetauscht haben, waren sehr vielfältig. Auch wenn wir 5 total unterschiedliche Persönlichkeiten sind, deren Gemeinsamkeit das Bloggen ist, so geht uns der Gesprächsstoff niemals aus. Und so kann jeder sich frei äußern zu Themen wie Bloggen, Familie, Geburt, Tod und was einem sonst gerade so alles durch den Kopf geht. Auch der Spaß kommt dabei nicht zu kurz.

Sunny und Claudia

Sabine I. und Sabine am Königsplatz


Sabine I. hatte ihre Kamera dabei und so sind wir am Nachmittag zum Königsplatz gefahren um dort Fotos zu machen. Man merkt richtig, das sie Spaß daran hat und so sind viele tolle Fotos entstanden.

Sabine I. in ihrem Element

Der Königsplatz mit der Antiken Sammlung und der Glyptothek ist ein Ort mit einem ganz eigenen Charme in München und eignet sich sehr gut als Location für Fotos. Bei mir werden dort stets Erinnerungen wach, denn ich habe ein paar Jahre ganz in der Nähe gearbeitet. Auch für Open Air Veranstaltungen wird der Platz häufiger genutzt.


Shooting am Königsplatz und Hutanprobe auf dem Weg dorthin

Sich für einen ganzen Tag mit unterschiedlicher Wetterprognose passend zu kleiden stellt schon eine Herausforderung dar. Eigentlich hätte ich lieber mein neues Kleid getragen, dazu war das Wetter allerdings dann doch etwas zu wechselhaft. Nachdem es hier in der Früh eher nach Regen aussah, habe ich keinen Hut mitgenommen. Also habe ich unterwegs welche anprobiert. Leider haben die meisten Modelle nicht richtig gepasst. In der Gruppe macht es so richtig Spaß sich fotografieren zu lassen. Besonders wenn Claudia dazu die richtigen Tipps gibt.



Nach der Foto Session auf dem Königsplatz sind Sunny, Claudia und ich noch zum Tollwood Festival gefahren. Anschließend waren wir in Elas liebsten griechischem Restaurant zum Essen. Alles in Allem war es ein sehr gelungener Samstag den wir miteinander verbracht haben. Ela war leider krank und konnte so nicht mit dabei sein. Wir haben sie alle sehr vermisst. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal wieder.



Schaut doch auch mal was SunnyClaudiaSabine und Sabine von Carlinda und das normale chaos darüber zu erzählen haben. Vielen Dank an Sunny für die Organisation, an Sabine für das Fotoshooting und an Claudia für die lange Anreise sowie das Taxi Sponsoring für die Rückfahrt vom Griechen.

Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag.

Freitag, 13. Juli 2018

Therapeutisches Yoga und Burnout - Interview mit Yogalehrerin Alexandra Meraner

Wasserfall Bad Gastein
*Werbung wegen Namens- und Ortsnennung


Während der Yoga Tage in Bad Gastein durfte ich vor einiger Zeit die Yogalehrerin Alexandra Meraner aus Wien kennenlernen. Und es ergab sich die Gelegenheit zu einem Interview zum Thema Yoga und Burnout:


Liebe Alexandra, im Rahmen des Therapeutischen Yoga bietest du auch Yoga Kurse zur Unterstützung bei Burnout an. Wie bist du darauf gekommen, dass Yoga bei Burnout eine hilfreiche Unterstützung sein kann?


Es ist kein Geheimnis, dass ich selbst von einem Burnout betroffen war und danach habe ich bemerkt, wie gut mich der Yoga bei meinem Weg aus dem Burnout unterstützt hat. Daher habe ich mir nach meiner Ausbildung zur Therapeutischen Yogalehrerin überlegt Yoga Workshops für Betroffene anzubieten.

Wie kommt es zu einem Burnout?
 

In der Leistungsgesellschaft, in der wir derzeit leben, muss alles noch besser, noch schneller und noch hipper sein. Obwohl die exakte Ursache noch nicht ganz klar ist, sind sich die Experten aber darin einig, dass dauerhafter Stress bei der Entstehung eines Burnout eine entscheidende Rolle spielt. Während wir vorübergehende Stresssituationen in der Regel folgenlos wegstecken können, sind bei Belastungen die über Wochen, Monate und Jahre andauern nachhaltige Konsequenzen für den Organismus vorprogrammiert. Ein Mensch landet daher letztlich immer dann im Zustand des Burnout, wenn die psychischen und physischen Kraftreserven kontinuierlich durch Belastungen aufgebraucht werden, ohne das Körper und Seele die Möglichkeit zur ausreichenden Erholung haben. Nur wer für etwas brennt, kann auch ausbrennen!

Was kann man im Falle eines Burnout tun?
 

Nach erfolgter Diagnose sollte eine Behandlung auf mehreren Ebenen in Angriff genommen werden. Therapeutische und ärztliche Begleitung, Coaching, geführte Entspannung sowie körperorientierte Arbeit sind wichtige Instrumente auf dem Weg aus dem Burnout. Erklärtes Ziel ist die Änderung der Lebensweise die zum Burnout geführt hat.

Wichtige Schritte heraus aus dem Burnout
 

  • Gesunde und bewusste Ernährung
  • Stabiler Freundeskreis/Familie
  • Entspannung, Meditation
  • Genügend Schlaf
  • Mehr Bewegung (z. B. moderater Ausdauersport)
  • Prioritäten setzen; Aktivitäten einplanen, die Spaß machen
  • Lachen und Freude

Yoga mindestens einmal in der Woche kann hier schon begleitend positiv wirken. Meditationen und geführte Traumreisen tragen dabei wesentlich zur entspannenden Wirkung des Yoga bei. Im Kampf gegen Burnout sind die wichtigsten Instrumente des Yoga:

·         Achtsamkeit
·         Atmung
·         Körperbewusstseinsschulung
·         Entspannung
·         Bewegung ohne Leistungsdruck
·         Regelmäßigkeit
·         Negative Gedanken stoppen (z. B. durch Mantras)

Das wichtigste was man von der Yogamatte mit in den Alltag nehmen kann ist nicht über sein Grenzen zu gehen.

Welche Asanas helfen gegen Stress?


Der umgedrehte Tisch kann gegen Erschöpfung helfen. Die Katze/Kuh kann beruhigen. Der Baum erdet. Der Krieger gibt Kraft und Selbstbewusstsein. Sanfte Asanas in Verbindung mit „Tönen“ entspannen den Atemraum und den Geist. Der Drehsitz unterstützt das innere Gleichgewicht. Brahmari, die „Bienenatmung“ wirkt direkt auf das vegetative Nervensystem. Brustöffnende Übungen öffnen das Herz für die schönen Dinge des Lebens. Sanftes Praktizieren im Atemfluss wie z. B. die Wechselatmung – ohne Luftanhalten wirkt ausgleichend.

Stress-Notfall-Atemübung
Setze dich aufrecht hin, schließe die Augen und atme ein paarmal tief in den Bauch ein. Stelle dir vor, dass bei der Einatmung Licht und Energie in dich hinein strömen.
Versuche nun deine Ausatmung zu verlängern. Dabei gibst du verbrauchte graue Luft, unangenehme Gedanken, Gefühle, Ängste und Sorgen einfach ab.
Wiederhole das mindestens 10 Mal.


Vielen Dank für das Interview liebe Alexandra.

Yogartista Alexandra Meraner


Alexandra Meraner

Body and Soulbalancing
Gesundheitsyogaexpertin, Herzensyoga, Hathayoga und Burnoutprophylaxe, Achtsamkeitsschulung, Mentaltraining i.A. und Energiearbeit
Diplom in Ayur-Yoga Therapie
Mitbegründerin PhysioYoga Österreich
Gesundheitsyoga Aus- und Weiterbildungen
Coaching für Yogalehrer
www.yogartista.com


Freitag, 6. Juli 2018

Rückblick: Das war der Juni


 *Werbung 

Und schon ist dieses Turbojahr zur Hälfte um. So schnell wie eine neue Woche angefangen hat, ist sie auch schon wieder vorbei. Bei Ereignissen, die sich gerade überschlagen, komme ich mit meinen Themenkonzepten für den Blog, die eigentlich geplant sind, gar nicht mehr hinterher. Denn wie viele andere auch, habe ich mich zumindest in den letzten beiden Wochen, sehr damit beschäftigt mehr Achtsamkeit für meine Veröffentlichungen auf Social Media Kanälen zu legen. Geplante zeitaufwändigere Blogartikel haben sich daher zunächst einmal verschoben.


Presse Event Yupik Sommerball


Erwähnenswert als besonderer Punkt im Juni war mein Besuch auf dem Yupik Sommerball 2018. Ein total interessantes Presse Event in der Isarpost Eventlocation in München, auf dem ich Ela und Sunny getroffen habe. Präsentiert haben sich dort einige Firmen aus dem naturheilkundlichen und medizinischen Bereich, die Beauty- und Wellnessprodukte in der Apotheke oder im Drogeriemarktbereich vertreiben. Gut durchdacht fand ich die Idee der Presseagentur, die PR Samples, die man normalerweise in Goody-Bags gleich vor Ort an die Hand gedrückt bekommt, erst im nachhinein anfordern zu können. So blieb es mir erspart an diesem ziemlich warmen Abend alles Mögliche mit mir durch die Gegend zu schleppen. Im Nachgang ist es möglich, bestimmte Produkte an denen Interesse besteht über die Agentur zugeschickt zu bekommen. Übrigens habe ich den letzten Rest meiner Heilerde Maske gestern für die Hände benutzt. Bedingt durch das darin enthaltene Teebaumöl war es von der natürlichen Konservierung her soweit okay.

Zeitlich habe ich es endlich geschafft, das Buch "Die PaarProbleme" zu Ende zu lesen. Wie bereits angemerkt, hat es mir inhaltlich sehr gut gefallen. Ansonsten beschäftige ich mich noch immer mit der Sau "Kennzeichnungspflicht auf Instagram wie oder was" und bin dabei bemüht mich nicht von der allgemeinen Abmahnhysterie anstecken zu lassen. Von meinen an die 500 Followern sind gefühlt 100 irgendwelche Soldaten aus Amerika, bei denen mir eigentlich nicht klar ist, welche Art von Interesse sie an meinem Profil haben. Um das Ganze zu entkomplizieren, habe ich den Link vom Blog zu Instagram und andersherum entfernt.

Während in vielen Teilen Deutschlands unter der Sonne geschwitzt wird, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, was ich von diesem Sommer hier in Bayern halten soll. Einerseits bin ich froh, das es nicht so heiß ist, andererseits hätte ich es gerne etwas beständiger und vielleicht auch etwas mehr Sonne. Naja, glücklicherweise ist das Wetter kein Wunschkonzert, sonst würde es wohl minütlich wechseln.

In den nächsten Wochen hoffe ich dann meine Zeit endlich wieder mehr dem Lesen auf den Blogs auf meiner Liste und dem Kommentieren dort widmen zu können, statt wieder irgendetwas noch gesetzeskonformer machen zu müssen.

Ich wünsche euch ein sonniges und entspanntes Wochenende.

Geht Ihr mit der Abmahnwelle auf Instagram eher cool um oder ist sie problematisch für Euch?


Freitag, 29. Juni 2018

Werbung: Die PaarProbleme

© Verlag Königsfurt-Urania

*Werbung das Buch wurde mir kostenfrei als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt

Bereits bei der Anfrage vom Verlag hat mir als erstes das Wortspiel im ersten Teil des Titels "Die PaarProbleme" gut gefallen. Denn vorgelesen kann der Titel auch als "Die paar Probleme" interpretiert werden. Von daher schon einmal ein gut gewählter Titel. Doch mehr dazu später.

Im Buch sind unter anderem folgende Kapitel enthalten:

  • Erwartungen, Wünsche - Enttäuschungen
  • Worum geht's hier eigentlich?
  • Ich verstehe, was du sagst, aber nicht was du meinst!
  • Wenn sich die Achtsamkeit verflüchtigt
  • Der Tanz zwischen Nähe und Distanz
  • Eifersucht ist eine Kraft....
  • Wenn die Trauer Wege sucht
  • Verzeihen lernen damit Verletzungen heilen können
  • Erfüllte Sexualität ist kein Selbstläufer
  • Vergessen Sie nicht, ein Paar zu sein!
  • Ein paar Tipps zur täglichen Beziehungspflege

Gleich zu Beginn des Buches bedient sich die Autorin des Beispiels einer alten japanischen Tradition: des Kintsugi. Diese beinhaltet das Kaputtes statt weggeworfen, nicht nur repariert sondern zusätzlich auch noch verschönert wird. Sie zeigt sehr deutlich auf, das das Leben eben nicht nur aus gut oder schlecht, hell oder dunkel, heil oder kaputt besteht sondern das zwischen dem "oder" durchaus die Möglichkeit von etwas anderem liegt. Das von ihr vor dem Vorwort verwendete Zitat von Rumi "Jenseits von Richtig und Falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns." lässt bereits im Ansatz erahnen in welche Richtung es in diesem Ratgeber geht.

Die einzelnen Kapitel sind in übersichtliche Abschnitte unterteilt und in jedem ist ein Fallbeispiel enthalten. Inhaltlich sind die Themen klar, verständlich und anschaulich beschrieben. Das worum es geht, wird kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Die angesprochenen Punkte in den Kapiteln sind aus meiner Sicht leicht nachvollziehbar. Unter dem Stichwort "Was Sie tun können" findet der Leser Anregungen und Lösungsvorschläge für die vorab beschriebenen Herausforderungen.

Hier greife ich nun gerne das Wortspiel wieder auf. Die Art und Weise wie die Dinge in dem Buch beschrieben werden, nehmen in vielen Kapiteln den "PaarProblemen" die gewichtige Schwere und zeigen im Ansatz des Wortspiels "paar Probleme" andere Möglichkeiten auf. Nämlich die, vielen Dingen durch eine Änderung des Blickwinkels wieder eine gewisse Leichtigkeit zuteil werden zu lassen.

Die Anregungen und Lösungsansätze halte ich außerdem in bestimmten Situationen durchaus auch bei Problemen in anderen zwischenmenschlichen Bereichen für anwendbar.         

Der Autorin Angelika Kaddik, die seit 13 Jahren als Psychotherapeutin und Coach in einer eigenen Praxis für lösungsorientierte Paartherapie arbeitet, ist mit "Die PaarProbleme Wenn die Beziehung Unterstützung braucht" ein guter und fundierter Ratgeber für Paare und weitere zwischenmenschliche Konstellationen  gelungen. Deshalb vergebe ich gerne 5 ***** und eine Leseempfehlung für das Buch.

Seitenzahl: 222
Verlag: Königsfurth-Urania
Kaufmöglichkeit und Einblick in das Buch hier


Welche Themen sprechen euch bei Büchern an?


Freitag, 22. Juni 2018

Werbung: Gesichtsmaske - DIY?

Heilerdemaske Luvos Foto: © Ela

*Werbung für Produkte die als PR Sample kostenfrei zur Verfügung gestellt wurden

Auf Einladung der Yupikpr war ich in dieser Woche auf dem Sommerball, einer Informationsveranstaltung auf der mehrere Firmen ihre Produkte vorgestellt haben. Viele davon würde dem Bereich Naturheilmittel/kosmetik zuordnen. Besucht habe ich die Veranstaltung, weil einige Firmen dabei waren, deren Namen mir zwar ein Begriff waren, wie ich die Produkte letztendlich einordnen soll, war mir allerdings nicht so ganz klar. Auch wenn etliches aus den Sortimenten inzwischen zum Teil schon in Drogeriemärkten erhältlich ist, sind Informationen aus erster Hand viel spannender als sich beiliegende Beschreibungen durchzulesen. Und noch dazu war das eine tolle Gelegenheit Sunny und Ela mal wieder zu treffen.

Als erstes besuchte ich den Stand der Firma Luvos. Der Name als solches war mir nicht gänzlich unbekannt und zumindest ein Produkt ebenfalls nicht: Die Heilerde. Denn die gab es schon in meiner Jugend und als mit Akne geplagte Jugendliche habe ich sie seinerzeit auch benutzt. Da ich die Produkte noch immer gedanklich mit Magenbeschwerden und Akne in Verbindung bringe, fand ich sie für mich im Moment weniger interessant. Zumal mir mein Alltagsleben eigentlich nicht wirklich Zeit für DIY Geschichten lässt. Wie praktisch, konnte man sich doch am Stand eine Maske für die individuellen Hautbedürfnisse zusammenstellen und rühren lassen.

Nachdem DYI Kosmetik meist durch die fehlenden Konservierungsstoffe nicht sehr lange haltbar ist, habe ich es doch glatt versäumt, meine Maske schön verpackt im Urzustand zu fotografieren. Daher vielen Dank an Ela für das Foto als Leihgabe sozusagen. Da die Maske nur 3 Tage haltbar ist, habe ich sie nämlich gleich ausprobiert nachdem ich nach Hause gekommen bin. Überzeugt hat mich als erstes, dass ich alle Inhaltsstoffe problemlos vertrage (und das obwohl ich bei dem Teebaumöl im Gesicht schon etwas bedenken hatte). Nachhaltigkeit beinhaltet für mich ebenfalls, möglichst wenig wegzuwerfen. Daher habe ich die Maske nicht nur für's Gesicht sondern auch für die Hände ausprobiert. Und für die Hände begeistert und überzeugt sie mich genauso wie für das Gesicht. Denn meine Hände haben sich diesmal vom Winter nicht wirklich gut "erholt". Sie waren immer noch ständig irgendwie trocken und schuppig. Damit ist dank der Maske jetzt Schluss und sie fühlen sich richtig weich und gut mit Feuchtigkeit versorgt an.

Die Maske habe ich mir für empfindliche Haut zusammenstellen lassen. Sie enthält:
  • Aroniasaft (ca. 1 Teelöffel)
  • Aloe Vera Gel (ca. ½ Teelöffel)
  • Mandelöl (wenig, da mir im Sommer sonst zu reichhaltig)
  • Rosenwasser (ca. 1 Espressolöffel)
  • Teebaumöl (1-2 Tropfen)
  • Luvos Heilerde ultrafein

Die Zutaten werden in der angegebenen Reihenfolge in ein Glastöpfchen gegeben. Es wird Heilerde untergerührt bis eine etwas dickflüssigere Paste entsteht.

In der Anwendung kann je nach Hautbeschaffenheit variert werden. Entweder man lässt die Maske auf Gesicht und Händen einwirken bis sie vollkommen trocken ist (kann der Haut eventuell leicht Fett entziehen) oder man nimmt sie mit einem feuchten Lappen ab, wenn sie noch nicht ganz eingetrocknet ist (zu erkennen an hellen Stellen).


DIY Maske mit Luvos Heilerde für empfindliche Haut
 
Mein Fazit: Die noch fehlenden Zutaten werde ich mir auf jeden Fall besorgen um mir die Maske selbst anzurühren. Das geht relativ schnell. Ich kenne die Inhaltsstoffe und muss mich nicht damit auseinandersetzen, ob Chemie darin enthalten ist, auf die meine Haut empfindlich reagiert.

Habt ein entspanntes Wochenende 😎

Kennt ihr Produkte von Luvos? Was haltet ihr von DIY Kosmetik?

Mittwoch, 13. Juni 2018

Ist das so wirklich im Sinne des Erfinders?

Mit einem Urlaubsfoto wieder in den Chillmodus


Verordnungen und ihre Auswirkungen

Es heißt ja oft wir Deutschen neigen dazu auf hohem Niveau zu jammern. Nun, heute reihe ich mich dann auch mal in die Riege der Jammerer ein. Zunächst einmal wird sich so mancher fragen: Was meint sie denn mit ihrer Überschrift? Um was geht es denn eigentlich? Es geht um die Datenschutzverordnung und die eigenartigen Auswirkungen die sie aus meiner Sicht hat.

Mit Bedauern habe ich festgestellt, dass viele tolle Blogs nun erst einmal vorübergehend ihre Pforten geschlossen haben, weil sie sich mit den Inhalten der Verordnung schlichtweg überfordert fühlen. Der Gedanke daran, als juristischer und eventuell auch noch technischer Laie nicht alles regelkonform umsetzen zu können, hat schlichtweg viele vor dem Weitermachen kapitulieren lassen. Die Angst vor einer Abmahnung mit den Folgen eines finanziellen Ruins hat allerdings nicht nur die Bloggerwelt erfasst. Viele Online-Shops sind aus Unsicherheit vorläufig vom Netz gegangen und einige haben genau aus dem Grund den Versand ihrer Newsletter eingestellt. Im Hauptberuf komme ich mit der Komplexität des Themas ebenfalls in Berührung. Auch dort sind erst einmal alle Newsletter auf Eis gelegt worden.

Sunny's Argument das die Datenschutzverordnung nichts Neues ist und es schon längst Vorschriften gibt, die den Datenschutz regeln, kann ich zwar folgen und doch bin ich an einigen Punkten vollends verwirrt. Das Datenschutz an sich eine gute Sache ist, steht dabei vollkommen außer Frage. In der Umsetzung hapert es aus meiner Sicht allerdings noch ganz gewaltig. Wie ich darauf komme? Nun, das ist eigentlich ganz einfach.

Gleiches Recht für  alle? 

Inzwischen träume ich nachts schon von dem Wort "unsubscribe". Bei all dem Bedauern darüber, das Seiten aus dem Netz verschwunden sind, die ich aufgrund der gut aufbereiteten Inhalte gerne besucht habe und auch darüber das ich nun einige tolle Newsletter nicht mehr erhalte, dachte ich zunächst es gäbe auch einen Grund mich zu freuen. Mein Postfach ist mitunter voll von allen möglichen Newslettern und darunter sind auch etliche bei denen ich mir sicher bin, selbst nie um ihre Zusendung gebeten zu haben. Nachdem mich dann die erste Nachricht von einem gewollten Newslettereingang erreichte, dass bedingt durch die Änderungen der DSVO eine nochmalige Bestätigung des Newsletterbezugs nötig werde, dachte ich : "Super jetzt bin ich diese lästigen Firmen, die mich permanent mit ihrer Werbung zuschütten endlich los". Doch weit gefehlt, gingen doch weitere Informationsmails von gewollten Newslettern bei mir ein, in denen mir mitgeteilt wurde, wenn ich den Newsletter weiter erhalten wolle, dann brauche ich nichts zu tun. Nur wenn ich ihn nicht erhalten wolle, könne ich mich über einen Link jederzeit abmelden. Was für ein Durcheinander. Irgendwie schon blöd, wenn eine Verordnung dann anscheinend doch einem Gummiparagraphen gleicht, bei dem sich jeder schön das rauspikt was ihm gerade passt. Mit meiner Annahme, die unliebsamen Werbemailversender dann jetzt endlich los zu sein, hatte ich allerdings am weitesten gefehlt. Von denen bekam ich weder einen Hinweis noch sonstiges. Ganz im Gegenteil, denn irgendwie beschleicht mich da bei dem einen oder anderen das Gefühl, dass ich ruhig hundertmal "unsubscribe" klicken kann, sein Mist informatives Schreiben aber trotzdem weiterhin fleißig in meinem Postfach landet.

Nachdem das sicherlich vielen auch so geht, was jammere ich denn dann hier so rum? Es ärgert mich und macht mich total wütend, das ehrliche Leute, die sich stets darum bemüht haben, den Gesetzen nach bestem Wissen und Gewissen zu entsprechen, ihre Arbeit eingestellt haben. Andere, die vorab schon jedes noch so kleine Schlupfloch genutzt haben, um dem nur teilweise oder gar nicht nachzukommen, auch nach der Verschärfung der Verordnung fleißig damit weitermachen. Entweder betrifft sie das Gesetz aus mir unerklärlichen Gründen nicht oder es ist ihnen egal ob z. B. ein Rechtsanwalt in Italien gerade nichts besseres zu tun hat eine Abmahnwelle in anderen europäischen Ländern losbricht, weil die DSVO nicht bis ins kleinste Detail eingehalten wurde. Auch wenn er vielleicht den einen oder anderen dehnbaren Paragraphen dabei doch glatt mal auf seine ganz eigene Weise interpretiert. Auf die xte Datenpanne bei facebook kann ein Herr Zuckerberg bei Befragungen noch immer ziemlich lapidar reagieren ohne das ihn dies bisher in den Ruin getrieben hat. Bei allem Verständnis und aller Einsicht im Hinblick auf Datenschutz, frage ich mich dann schon das Eine oder Andere Mal ob hier nicht an so mancher Stelle mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird.

Was meint ihr dazu?

Montag, 4. Juni 2018

Rückblick auf den Mai 2018

Leuchtturm Westerheversand

Im Mai war ich viel unterwegs und so war er hauptsächlich geprägt von unserer Reise mit Hund nach Nordfriesland und an die Nordsee. Auch wenn das Wetter dort oft unbeständig war und es viel Wind gab - was bei einem Urlaub an der Nordsee dazu gehört - hatten wir eine schöne Zeit.


Strand von List

Auf Sylt bekam ich die Gelegenheit meine vorgefertigte Meinung im Bezug auf die Insel zu revidieren. Sylt nur auf eine Insel der Schönen und der Reichen zu reduzieren, wird der Insel in keinster Weise gerecht. Wahrscheinlich gibt es dort Ecken wo die Preise so hoch sind, das sich eine selbsternannte Elite unter sich wähnt. Es gibt allerdings auch Orte, wo sich die Preise auf einem normalen Niveau bewegen. Das damit nicht der käufliche Erwerb eines Objektes gemeint ist, dürfte jedem klar sein. Landschaftlich und auch was die Architektur betrifft hat die Insel allerdings so viel zu bieten, das für mich klar ist: ich komme wieder um noch mehr von dieser zauberhaften Insel zu entdecken.

Strandkörbe in Büsum

Der Mai hatte für mich noch eine Überraschung parat. Bei einer selbst aufgestellten Challenge, die mir durch einen Gutschein von einem Fitness Studio ermöglicht wurde, durfte ich die Erfahrung machen, das Sport nicht Mord ist 😉. An 4 aufeinander folgenden Tagen habe ich das Training in einem Zirkel getestet, in dem sich nach einmaliger Einweisung und Einstellung alle Geräte computergesteuert selbst einstellen. Was soll ich sagen? Das Training hat Spass gemacht und die Erfolge insbesondere hinsichtlich der Beweglichkeit waren ziemlich schnell spür- und sichtbar. Ob ich das Training auf die Dauer weiter betreiben werde, ist eine Preisfrage. Meine sehr eigene Vorstellung von Preis/Leistungsverhältnis wird hier ganz sicher eine wesentliche Rolle spielen. Bis ich dahin gehend eine Entscheidung treffe, nehme ich einmal in der Woche an einer Einheit Reha Sport teil. Trotzdem wird Yoga auch weiterhin zu einer meiner bevorzugten Arten der sportlichen Betätigung gehören, weil es einfach gut dazu geeignet ist, den Körper zu dehnen und zu kräftigen sowie Muskelspannungen abzubauen bzw. ihnen vorzubeugen.


Deja vu Uhrenset Mono

Im Mai feierte der Blog seinen 2. Geburtstag und ich durfte ein Mono Uhrenset von Deja vu verlosen. Gewonnen hat Claudia L. von Claudias Welt. Herzlichen Glückwunsch und viel Freude an dem tollen Uhrenset. Die Uhr ist bereits bei ihr angekommen und vielleicht gibt es ja auch mal Tragefotos auf ihrem Blog.

Rocky darf fast überall mit hin

Durch das viele on Tour sein im Mai bin ich darauf gekommen, wie herrlich es doch wäre, nur noch unterwegs zu sein. Denn dem Besuch am Meer Anfang Mai folgte ein Besuch in den Bergen Ende Mai. Es ist immer wieder schön ins Gasteiner Tal zu fahren. Allerdings können die Gegensätze kaum krasser sein: Die endlose Weite am Meer und im Gegensatz dazu die Abgrenzungen die die Berge zu den Tälern schaffen. Trotzdem oder gerade deshalb hat beides eine eigene Faszination und die Natur zeigt an beiden Stellen ihre einzigartige Schönheit.


Bergblick in Bad Hofgastein

Bergblick vom Kurpark in Bad Hofgastein

Die Promenade entlang der Gasteiner Ache

Neben dem Genuss von großartigem Essen stand für mich therapeutisches Yoga, Schwimmen und Nordic Walking auf dem Programm. Drei Tage ganz ohne PC und Tablett haben so ihren eigenen Reiz. Im Atelier Bilder zu malen und zu lesen oder die Enten im Teich zu beobachten ist eine viel spannendere Art der Beschäftigung.


Auf dem Heimweg: Pause auf der Raststätte Chiemsee mit Blick auf Frauenchiemsee


Mein Fazit: Es gefällt mir sehr an dem Ort zu leben, an dem ich lebe. Trotzdem bin ich gerne unterwegs. Allerdings nicht weil ich es zu Hause und mit mir nicht aushalte, sondern weil es so unheimliche viele schöne Orte zu entdecken gibt. Und ganz ehrlich obwohl ich fast alle Utensilien zum Malen zu Hause im Keller stehen habe, holt mich die Inspiration dazu an einem anderen Ort viel leichter ab.


Seid Ihr auch so gerne unterwegs?

Sonntag, 27. Mai 2018

Reisetipps - Ü30blogger & friends



*unbezahlte Werbung wegen Markennennung



Wie schon das Sprichwort sagt: Wen einer eine Reise tut, dann hat er viel zu erzählen. Deshalb erzähle ich heute im Rahmen der Ü30blogger & friends Aktion, die durch Fran's Idee entstanden ist, hier vom Reisen allgemein und von meiner letzten Reise nach Nordfriesland.

Wie ist meine Einstellung zum Reisen?


Ich bin jemand der gerne unterwegs ist und dem es Spaß macht fremde Kulturen kennenzulernen sowie sich mit ihnen auseinander zu setzen. Ein Fernreisetyp bin ich dabei eher weniger. Da trifft eher Udo Jürgens schöne Textzeile "Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawai, ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans" zu. Unterwegs sein gefällt mir, allerdings weniger auf langen Strecken. Dabei macht es keinen Unterschied ob es sich bei der langen Strecke um eine Autofahrt oder einen Langstreckenflug handelt. Nach maximal 6 Stunden habe ich nämlich keine Lust mehr zu sitzen egal ob im Auto oder Flugzeug. Einzige Ausnahme macht vielleicht der Zug, weil in dem habe ich wenigstens noch etwas Bewegungsspielraum. Deshalb habe ich mich auch lange geweigert mit dem Auto vom Süden in den Norden zu fahren, das dauert ja ewig. In den meisten Fällen nehmen wir Rocky unseren Hund mit auf Reisen und dadurch verlängert sich die Zeit des Unterwegs sein noch einmal deutlich. Ausnahmen bestätigen wohl die Regel und daher sind wir in diesem Jahr das erste Mal vom Süden in den Norden gereist.

Von Bayern nach Nordfriesland


Wie ist das zufriedenstellend zu bewältigen, wenn man keine langen Autofahrten mag? Wir haben das für uns so gelöst, dass wir auf der Hinfahrt einmal Zwischenstation in Hamm gemacht haben und zwar weil wir dort noch etwas erledigen wollten. Von dort sind wir dann weiter gefahren nach Nordenham, wo wir einmal übernachtet haben. Für die Rückfahrt haben wir uns auf der Hälfte der Strecke ein Hotel gesucht. Am Urlaubsort selbst, im Umland von St. Peter Ording entschieden wir uns für eine kleine aber feine Ferienwohnung in einem Reetdachhaus.


Reetkate in Kaltenhörn auf der Halbinsel Eiderstedt

Wo findet man geeignete Unterkünfte in Nordfriesland?


Am einfachsten geht dies wohl auf den Portalen der Tourismusverbände der jeweiligen Region. Dort habe ich diese Ferienwohnung gebucht. Allerdings gibt es auch andere Portale auf denen man nach Ferienwohnungen suchen kann wie z. B. www.traumferienwohnungen.de. Viele Vermieter stellen ihre Wohnungen und Häuser gleichzeitig auf unterschiedlichen Portalen ein. Die Preiskategorien gestalten sich ganz unterschiedlich. Unsere Ferienwohnung hatte 45 m² und war mit allem ausgestattet was man im Alltag so braucht. Sogar ein Geschirrspüler und eine Waschmaschine war vorhanden. Bei der Kostenkalkulation ist zu beachten, dass an vielen Orten an der Nordsee eine zusätzliche Kurabgabe anfällt.

Ausflugstipps rund um die Halbinsel Eiderstedt


Zu sehen und zu entdecken gibt es hier unheimlich viel. Als eines der bekanntesten Wahrzeichen ist wohl der Leuchtturm von Westerhever zu nennen. Er ist bei einem längeren Spanziergang fussläufig zu erreichen und man kann eine Führung buchen. Bis ganz dorthin sind wir leider diesmal nicht gekommen, weil das Wetter jedesmal wenn wir dort waren dazu zu unbeständig war.

Leuchtturm Westerheversand

Obwohl St. Peter Ording für viele der Hauptanziehungspunkt ist, gibt es einige kleinere Städte mit wunderschönen Häfen zu entdecken. Im näheren Umfeld hat mir Tönning besonders gut gefallen, weil dort alles noch ziemlich klein und beschaulich ist.

Hafen von Tönning

Husum ist mit dem Auto schnell zu erreichen. Als Stadt größer und offensichtlich interessanter für Besucher als Tönning, hat Husum ebenfalls einen Hafen. Die Hafenansicht ist im Spiel der Gezeiten na sagen wir mal gewöhnungsbedürftig.


Hafen von Husum

Allen die Schiffsreisen mögen kann ich einen Ausflug von Nordstrand nach Sylt mit dem Schiff empfehlen. Die Reise geht entlang der Inseln Hooge und Amrum (es gibt auf beiden Inseln einen kurzen Zwischenstop, damit Fahrgäste ein- und aussteigen können), die übrigens laut dem Schiffskapitän den schönsten Sandstrand in Europa haben soll.


Leuchtturm am Strand von Amrum

Strand von Amrum

Tipp für die Buchung der Schiffsreise: Adler Schiffesreisen bieten für einige ihrer Fahrten einen speziellen Tarif zu 15,00 € bei der Buchung von Hin- und Rückfahrt im Internet an. Der reguläre Fahrpreis von Nordstrand nach Sylt und zurück beträgt 31,50 €. Allerdings muss man bei dem günstigen Tarif zeitlich etwas flexibel sein. Eine Fahrt gleich am nächsten Tag lässt sich in der Regel nicht buchen.

Schiff Adler Express bei der Ankunft in Nordstrand

Nachteil bei einer Tagesreise mit dem Schiff nach Sylt ist eindeutig die Zeitknappheit. Bei einem Aufenthalt von 5 Stunden und der Weiterfahrt mit dem Bus bekommt man von der Insel eigentlich zu wenig zu sehen. Allerdings ist die Landschaft und die Architektur dort so interessant, dass dies ganz sicher nicht mein letzter Besuch auf Sylt war. Fotos gibt es daher nur von List.


Teil des Hafens von List

Strand von List

Strand von List

Leuchtturm von Hörnum

Hier ein paar Impressionen vom weiteren Stränden:


Strandkörbe am Hundestrand von Büsum


Hundestrand von Büsum

Strand von St. Peter Ording

Blick auf die Pfahlbauten am Strand von St. Peter Ording

Dünen am Strand von St. Peter Ording

Blick vom Strand in St. Peter Ording zum Leuchtturm Westerheversand

Rocky am Hundestrand von St. Peter Ording (das Wasser hat er natürlich nicht betreten)


Was gehört für einen Nordseeurlaub im Mai in den Koffer?


Auf jeden Fall nicht ausschließlich Sommerkleidung. Der Wind dort kann ganz schön tückisch sein und von daher dürfen Jacken auf gar keinen Fall fehlen. Für etwas verfrorenere Exemplare wie mich braucht es auch einen etwas wärmeren Schal, der in der Übergangszeit getragen wird. Und Sonnenhut sowie eine leichte Mütze müssen dringend mit. Auch wenn wir mitunter Temperaturen von 25 Grad hatten, geht am Strand oft ein leichter Wind. Während unseres Aufenthalts ging an manchen Tagen mehr als nur eine frische Brise und so war ich froh, dass ich ausser einer leichten Outdoorjacke ebenfalls eine Leichtdaunenjacke im Gepäck hatte. Am Strand von St. Peter Ording hätte ich mir an einem Tag sogar eine noch etwas dickere Mütze als die gewünscht, die ich auf dem Kopf hatte.

Frische Brise an der Hafenausfahrt in Tönning. Ohne Jacke, Schal und Mütze geht bei mir da gar nichts

Der Wind in St. Peter Ording war wie man sieht so unangenehm, dass eine Leichtdaunenjacke zwingend erforderlich war


Mein Fazit: Dies war sicher nicht unser letzter Urlaub in Nordfriesland bzw. auf der Halbinsel Eiderstedt. Denn es gibt noch soviel zu entdecken dort, was man in 10 Tagen einfach nicht alles anschauen kann. Für die An- und Abreise werden wir auf jeden Fall wieder je eine Zwischenübernachtung einplanen. Übrigens war es im Norden zu der Zeit als wir dort waren im Schnitt wärmer als hier im Süden. Deshalb hat es mich ganz schön gefroren als wir wieder hier waren.

Ganz bestimmt haben die anderen Teilnehmerinnen von den Ü30bloggern & friends ebenfalls interessantes zu berichten. Deshalb schaut doch mal bei ihnen vorbei.

Was haltet ihr von Urlaub am Meer?