Mittwoch, 26. Juli 2017

Makellosigkeit - Hopp oder Top?

Wenn ich heute so nach draußen schaue, dann meine ich mich schon mitten im Herbst zu befinden. Die Zeit rennt zwar und trotzdem hoffe ich nicht mich beim nächsten Wimpernschlag auch kalendarisch schon im Herbst wiederzufinden. Mir kommt es vor als ob das Bloggertreffen in Landsberg mit Sabine, Sunny und Ela gerade erst gestern gewesen wäre und doch ist der Monat Juli schon bald wieder um. Kaum hat ein Tag begonnen, ist er schon wieder um, weshalb mein Artikel dazu noch aussteht. Manchmal komme ich mir vor, wie in einem zu schnell fahrenden Zug, in dem ich gerne mal die Notbremse ziehen würde, um für eine Weile innehalten zu können.

An mir vorbei rauschen super gestylte und geschminkte Bloggerkolleginnen Ü50 die sich gut und gerne von anderen Damen ihrer Altersklasse dafür bewundern lassen, das ihnen oder ihrem Fotograf zumindest eines perfekt gelingt: die Funktionen von Photoshop wunderbar zu bedienen. Und auch noch so offensichtlich das mir dabei mit wieviel Unverfrorenheit die ganze zuschauende Gemeinde vereimert wird, mein Essen fast wieder hochkommt. Weshalb echauffiere ich mich darüber? Ist es Neid oder die vielzitierte Stutenbissigkeit? Wohl eher nicht. Ich kann es schlicht und ergreifend nicht besonders gut leiden, verarscht zu werden. Vom Selbstbetrug, der da begangen wird, mal ganz abgesehen, finde ich es nicht besonders schön, wenn andere jemandem für retuschierte Fotos Beifall klatschen sollen. Jemanden auf das Podest setzen, dessen Schokoladenseiten von Profis künstlich herbei gezaubert worden sind? Nicht mein Ding.


Mutterturm in Landsberg Foto: © Sabine Ingerl

Drängt sich mir doch glatt die Frage auf, ob besagte Geschlechtsgenossinnen sich so allen Ernstes authentisch fühlen. Haben sie ein Bewusstsein dafür, damit wieder einmal das Klischee zu bedienen, nach dem Frauen egal welchen Alters, einfach nur makellos, schlank und schön sein müssen? Vielleicht möglichst auch noch naiv und dumm, sodass Mann sie als Vorzeigepüppchen hernehmen kann. Jedenfalls haben die meisten der Frauen ab Ü40 die ich kenne ganz schön daran zu knabbern, wenn es weniger einfach wird als vorher, ihr Gewicht zu halten und sie zwangsläufig plötzlich mit Besenreisern und Alters-/Pigmentflecken konfrontiert werden. Ganz zu schweigen davon das Haare gefühlt im Übermaß da verschwinden wo sie hingehören und an Stellen wachsen, wo man keine haben möchte. Als wäre das noch nicht genug, laufen ihnen dann auch noch Geschlechtsgenossinen über den Weg, die ihnen erzählen wollen, wie schrecklich sie dadurch aussehen. Eine ganze Industrie lebt gut davon, all das möglichst schnell wieder loswerden zu wollen. Willkommen im Zeitalter der ewigen Jugend.

Da freue ich mich doch über jene Bloggerkolleginnen, die offen zu (ihren) retuschierten Fotos und kleinen Makeln stehen oder darüber berichten, wie es ist sich z. B. störende Pigmentflecken entfernen zu lassen.

Bedauerlich, das wir Frauen trotz einer großen Emanzipationsbewegung in den 80 Jahren zu großen Teilen noch immer nicht in den Spiegel schauen können und ganz einfach ohne wenn und aber zu der Person stehen, die wir da sehen.

Ist Makellosigkeit Ü40 im Blog Thema für euch?

Freitag, 21. Juli 2017

All-in-one Produkte - Neues aus der Beautyecke

Bei diesem Post könnte es sich um Werbung handeln, obwohl alle hier beschriebenen und gezeigten Produkte selbst gekauft sind. Derzeit wird auf Instagram und manchen Blogs Schleichwerbung zwangsläufig zum Thema gemacht. Obwohl viele Blogger bezahlte Werbung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben kennzeichnen, ist die Zahl derer die sich davon ausnehmen anscheinend groß. Deshalb geht die Tendenz dahin, auch Artikel in denen über selbstgekaufte Produkte berichtet wird, als Schleichwerbung zu betrachten. Dies zieht entsprechende rechtliche Konsequenzen nach sich. Dabei wundere ich mich allerdings darüber, weshalb ganz offensichtliche Werbeartikel bei Damen mit einer großen Reichweite anscheinend keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. So wie bisher werde ich auch in Zukunft alle meine Berichte, die aus einer Kooperation entstanden sind, klar und deutlich als Werbung kennzeichnen. Nun zurück zum ursprünglichen Grund für diesen Artikel:

Ein, für mich zumindest relativ neuer Trend zieht in die Badezimmer der Beautybegeisterten ein: die Trockenöle all-in-one. Was steckt hinter dem Begriff "Trockenöl", der eigentlich paradox erscheint? Kreiert wurde er von der Kosmetikindustrie und besagt das diese Öle schneller trocknen als andere Pflegeöle und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Ihren Ursprung haben die "Alleskönner" in dem Land das mit vielen exotischen Duftkreationen glänzt: Frankreich. Ob Yves Rocher, Caudalie, L'Occitane, Nuxe und viele andere Marken, jede hat ein Trockenöl im Sortiment. Die meisten der Öle sind zusätzlich mit Duftstoffen versehen. Wie viele andere auch, finde ich Düfte grundsätzlich toll. Allerdings hindert das meine sehr empfindliche Haut nicht daran, auch schon mal auf den einen oder anderen Duftstoff allergisch zu reagieren. Deshalb hält sich meine Begeisterung dafür etwas in Grenzen. Zwei davon habe ich als Körperöl getestet, eines davon sogar im Gesicht und habe sie ohne irgendwelche Hautreaktionen vertragen. Das Huile Divine benutze ich ab und an als Körperöl. Nach meinem Empfinden könnte es noch besser und schneller einziehen, denn es hinterläßt einen leichten Fettfilm auf der Haut. Das ist auch der Grund weshalb ich es im Gesicht erst gar nicht getestet habe. Beim Nuxe Huile Prodigieuse ist das anders. Es zieht schneller ein und daher eignet es sich auch eher für's  Gesicht. Also habe ich mich getraut es zu testen und bisher klappt das problemlos. Ich wende es allerdings nur ab und zu im Gesicht an.


 

Mein Favorit ist aber ein anderes Öl, das ich eigentlich nicht unbedingt als Trockenöl bezeichnen würde. Gemeint ist Kokosöl, weil es vielseitig verwendbar ist und auch ohne weitere Duftstoffe gut riecht. Es kann für Körper, Gesicht und Haare verwendet werden. Bei sparsamer Dosierung zieht es schnell ein. Durch seine antibakterielle Wirkung beugt es Entzündungen vor. Auch zur Lippenpflege eignet es sich. Make-up lässt sich damit auf natürliche Art und Weise entfernen. Bei Sonnenbrand sowie Schürf- und Schnittwunden beschleunigt es die Heilung. Da Insekten den Geruch nicht mögen, beugt es Insektenstichen vor. Eine tägliche Anwendung im Gesicht würde ich im Sommer zwar auch nicht unbedingt in Betracht ziehen, aber nach einem Peeling nutze ich es gerne anstelle einer Creme.  Bei der Anschaffung sollte unbedingt auf Bio Qualität geachtet werden. Bei einer Temperatur ab 23 Grad wird Kokosöl flüssig ansonsten ist es fest.

Ein Produkt aus reinem Arganöl konnte einmalig ebenfalls auf der Haut testen. Kosmetika ohne künstliche Inhaltsstoffe sind mir als zu Allergien neigende Person grundsätzlich lieber als welche die  Duftstoffe enthalten. Mit dem Eigengeruch von Arganöl kann ich mich derzeit nicht soweit anfreunden, das ich es zur Körperpflege nutzen würde.  

Für die Haarpflege habe ich übrigens bisher weder Trocken- noch sonstiges Öl verwendet. 


Nutzt ihr Trocken- oder Körperöle? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?


Sonntag, 16. Juli 2017

Werbung: Yoga-Urlaub mit Hund im Impuls Hotel Tirol

Foto © U. Smigalski

Schon bei der Ankunft im Impuls Hotel Tirol ist zu erkennen, wie besonders es ist, wenn sich Kunst und Hotelambiente miteinander verschmelzen. Foto © U. Smigalski

Zweimal im Jahr finden im Gasteiner Tal die Yoga-Wochen statt, an deren Programm sich das Impuls Hotel Tirol intensiv beteiligt . Im Mai 2017 standen sie, wie in jedem Frühjahr, unter dem Motto "Atme die Berge". Wer wollte konnte während der 10 tägigen Dauer in über 200 Yogaeinheiten verteilt auf Hotels und andere Locations im Gasteiner Tal unterschiedliche Yoga-Stilrichtungen  kennenlernen. Im Impuls Hotel fanden morgens und abends Yoga-Einheiten mit Alexandra Meraner statt, die sich auf den Bereich der Yogatherapie spezialisiert hat. Außerdem gab es im Hotel einen Workshop zum Thema "Yoga für Männer" , "Die Kunst der Meditationspraxis" sowie Übungseinheiten zum Beckenboden, Anti-Stress-Yoga und Yin Yoga. Zwei wundervolle Klangreisen wurden ebenfalls angeboten. Nach Wunsch konnte man seine Mahlzeiten ebenfalls der Yoga-Philosophie entsprechend auswählen.

Für mich war klar, das ich einen Yoga-Urlaub nur in Begleitung von Mann und Familienhund verbringen möchte. Den Mann mitzunehmen war überhaupt kein Problem (außer in die Yogastunden) und nachdem Hunde im Impuls Hotel willkommen sind, konnte auch der Wautzi mit. Der hat sich von Anfang an im Hotel genauso wohl gefühlt wie wir.

Gymnastikraum im Impuls Hotel. Foto © U. Smigalski

Beim Therapeutischen Yoga werden klassische Yoga-Techniken bei konkreten Beschwerden eingesetzt und mit anderen Verfahren kombiniert. Den individuellen Bedürfnissen der Person werden ausgewählte Atem-, Bewegungs-, Entspannungs- und Meditationsübungen angepasst. Das Ziel der Yoga-Praxis ist es, bei Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen gezielt zu helfen. Dadurch soll eine bestimmte Symptomatik verbessert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. (Quelle: Yoga Guide).

Die Zimmer sind farblich harmonisch und mit Bildern von Christoph Weyermayer gestaltet. Foto © U. Smigalski











Foto © U. Smigalski

Das Bad hat eine begehbare Dusche. Foto © U. Smigalski


Auf dem Balkon hat es Rocky offensichtlich gefallen. Foto © U. Smigalski

Ein geschmackvoll gestalteter Wellnessbereich ermuntert zum Besuch. Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Zwei Saunen, ein Soledampfbad und eine Infrarotkabine erfüllen viele Wellnesswünsche. Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Stilvolle Ruheräume laden zum Verweilen ein. Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Außenpool des Hotels Foto © U. Smigalski

Innenpool Foto © U. Smigalski

Im regelmäßigen Wochenprogramm außerhalb der Yoga-Wochen werden im Hotel mindestens 2 mal in der Woche ebenfalls Yogaeinheiten angeboten. Die Wochenplanung beinhaltet ein umfangreiches Programm, das neben Aquagymnastik und Nordic Walking auch entspannende Elemente wie Progressive Muskelentspannung nach Jacobson enthält.

Therapiebereich: Radonbad. Foto © U. Smigalski

Manchmal sprechen Bilder mehr als viele Worte. Die Vielseitigkeit des Hotels lässt sich durch die Fotos besser darstellen als durch Beschreibungen. Unser Fazit: Die Yoga-Einheiten haben mir unheimlich gut getan und mich dazu bewogen zu Hause weiter Yoga zu praktizieren. Wir kommen im Herbst wieder zu den Yoga-Wochen "Quelle der Inspiration", auch wenn es dann nur ein Kurzurlaub wird.

Einen Teil der Kosten für die Yoga-Wochen haben wir selbst gezahlt. Das Impuls Hotel hat freundlicherweise für die Recherche anteilig Hotelkosten übernommen. Vielen Dank dafür an die Familie Weiermayer.

Wäre ein Präventionsurlaub auch was für euch (es muss ja nicht unbedingt Yoga sein)?

  



Freitag, 7. Juli 2017

Einsichten und Erkenntnisse im Juni

Der Lech in Landsberg

Im Juni war es relativ ruhig hier bei mir im Blog. Womit ich meine Zeit verbracht habe, kann ich gar nicht so genau sagen, jedenfalls nicht damit, Outfit Fotos zu  machen. Richtig schön fand ich die Bloggeraktion "Bloggerheimat" von den Ü30Bloggern und die Berichte der daran teilnehmenden Mitglieder & Friends. Fotos dafür von der Stadt zu machen in der ich lebe und zu recherchieren, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle für die regen Besuche dazu hier. Wenn meine knappen Zeitressourcen es zugelassen haben, habe ich bei Bloggerkolleginnen vorbei geschaut. Was es da an der einen oder anderen Stelle zu lesen gab, dem konnte ich manchmal nicht so wirklich folgen. Besonders Berichte zum Thema "Wechseljahre" habe ich stellenweise gar nicht nachvollziehen können. Und erst recht nicht den Werbezug auf den in dieser Hinsicht manche Bloggerkollegin so aufspringt. Aber gut, jede so wie sie mag.

Wasserfall in Bad Gastein
An einem Brückentag haben wir einen Ausflug nach Bad Tölz gemacht. Davon gibt es wetterbedingt leider keine Fotos. Nach dem letzten Urlaub bin ich noch immer irgendwie damit beschäftigt, wieder im Alltagsgeschehen anzukommen. So erfreulich es ist, sich aus dem Alltag komplett rausziehen zu können, so erschreckend ist auch die Erkenntnis wenn einem plötzlich klar wird, kräftemäßig wohl mal wieder eine ganze Weile zu viel Gas gegeben zu haben. Zumal eine Allergie mir gesundheitlich in den letzten Wochen ziemlich dazwischen gefunkt hat. So schnell wie der Juni begonnen hat, war er auch schon wieder um. Die Zeit scheint mir einfach so nur noch durch die Finger zu rinnen.

Klassikfans kann ich Opernübertragungen die in den Kinos von den großen Bühnen live gezeigt werden nur wärmstens empfehlen. Bin ich doch so in den Genuss von Jonas Kaufmanns Debüt als "Otello" im Royal Opera House in London gekommen. Spannende Dinge gibt es noch einige zu berichten, die vertage ich somit in den Juli.

Ein neues Werk ziert unsere Wohnzimmerwand

Kennt jemand von euch das auch nach dem Urlaub so gar nicht wieder in den Trott zu kommen?

Freitag, 30. Juni 2017

Bloggerheimat - Ü30 Blogger & Friends



Das Monatsthema für den Juni bei den Ü 30 Bloggern & Friends lautet Bloggerheimat und ich freue mich sehr mit dabei zu sein.

Blick auf das Lechwehr, die Lechmauer und Teile der historischen Altstadt

Heimat ist für mich nicht so ganz einfach zu definieren, denn geboren bin ich im schönen Sauerland, das Heidi ja bereits vorgestellt hat. Dort habe ich mehr als 30 Jahre gelebt, geheiratet und auch meine Söhne sind dort geboren. 1994 waren wir das erste Mal in Bayern und unter anderem auch in Landsberg am Lech, der Stadt in die ich mich sofort verliebt habe. Wer sich für historische Städte begeistern kann, versteht das bestimmt. Als wir 1995 in ein Dorf ca. 16 km von Landsberg gezogen sind, haben wir auch einen Teil unseres Lebens und viele Menschen die Erinnerungen daran mit uns teilen, im Sauerland zurück gelassen.

Beeindruckend wie sich Historie und Moderne verbindet

Nach einer Zwischenstation mit einer Entfernung von 6 km sind wir 2012 nach Landsberg gezogen. Der historische Stadtkern liegt im Tal und wir wohnen auf dem Berg. So gesehen nun also quasi nur noch einen Katzensprung entfernt. In einer Stadt zu leben, in der noch soviel Ursprüngliches erhalten ist, finde ich spannend und interessant.

Das Ufer auf der anderen Seite der Lechbrücke, mit Nonnenturm und im Vordergrund an der Mauer dem Biergarten am Lech

Doch nicht nur die historischen Gebäude machen den Charme der Stadt aus, sondern auch der Lech der durch die Stadt fließt. Landsberg ist keine Shoppingmetropole und weit entfernt von einer schnelllebigen Großstadt. Es ist eine beschauliche Kreisstadt mit einer Geschichte die fast überall sichtbar ist. Bekannt wurde die Stadt allerdings nicht durch ihre mittelalterliche Historie sondern eher dadurch das jemand der die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte da niedergeschrieben und später auch umgesetzt  hat, hier im Gefängnis war. Der wohl bekannteste wegen Steuerhinterziehung verurteilte Promi durfte ebenfalls für eine Weile dort einziehen. Das Gebäude liegt auf der anderen Seite der Stadt und daher gibt es hier keine Fotos davon.

Ein kleines Bekleidungsgeschäft am Anfang der "Flaniermeile"...

...und weiter geht's auf der Hubert-von-Herkomer-Straße

Auch eine kleine Stadt kann eine (inzwischen modernisierte) Flaniermeile haben und die beginnt in Landsberg auf der Hubert-von-Herkomer-Straße, setzt sich Richtung Georg-Hellmair-Platz über den Vorderen und Hinteren Anger fort und endet dann am Färbertor. Zumindest auf der Hubert-von-Herkomer-Straße wurde das Kopfsteinpflaster inzwischen durch eine andere Straßenpflasterung ersetzt.

In der Chocolaterie verführen leckere Schokoladen und im Sommer vorzügliches Eis zum Kauf

Im Sommer gibt es viele Gelegenheiten um draußen zu sitzen, was schon etwas dem südländischem Flair ähnelt. Gut erhaltene Stadtbegrenzungen und -tore sind an einigen Stellen zu finden.


Der Schmalzturm ist einer der Reste die von der Stadtbefestigung aus dem 13./14. Jahrhundert noch erhalten sind.


Das Bäckertor sieht von einer Seite anders aus als von der anderen, was man am Giebel deutlich erkennen kann. Für euch habe ich natürlich nur die Schokoladenseite fotografiert 😉.

Flaniermeile im Vorder Anger

 Hier wurde historischen Gebäuden ein neuer Anstrich verpasst.


Der Marienbrunnen mit dem historischen Rathaus im Hintergrund. Als man die alten Holztüren vor einigen Jahren durch modernere Glastüren austauscht hat, wurde darüber noch lange diskutiert. Da Samstags Wochenmarkt ist, sind rechts im Bild Verkaufswagen zu sehen.


Cafés mit einem besonderen Charme gibt es viele in Landsberg. Das Café Käthe bei dem man im Sommer auf der Dachterrasse sitzen kann, ist eines davon.


Von der Dachterrasse des Café Käthe schaut man direkt auf den Hexenturm.


Und gleich um's Eck kommt auch schon das nächste Café. Hier erkennt  man ganz gut das Kopfsteinpflaster. Mit den falschen Schuhen hat das schon so seine Tücken.


 Wenn man um die nächste Ecke biegt befindet sich in einem Nebenarm des Lechs ein Wasserrad.



Landsberg war vom 14. bis 16. Jahrhundert sehr bedeutend als Umschlagplatz für den Salzhandel. Nachdem die Salzstadel an Bedeutung verloren, wurden sie zu Wohnhäusern und Geschäften umgebaut.


Wer bis zum Ende des Vorderen Angers bummelt landet beim Café Villa Rosa. Im relativ kleinen aber gemütlichen Café geht es über eine ziemlich schmale Stiege in den ersten Stock.


Auch der Georg-Hellmair-Platz hat ein Café zu bieten. Gleich daneben befindet sich die Stadtpfarrkirche.


Vor und entlang der Lechmauer werden noch viele kulinarische Dinge angeboten und bei gutem Wetter kann man seinen Eisbecher aus der Eisdiele direkt an der Lechmauer genießen.


An einer Ecke der Lechmauer ist dieses idylische Plätzchen zu finden.


Meine Fotostrecke beende ich so wie ich sie begonnen habe, mit einem Foto vom Lechwehr. Stundenlang könnte ich hüben wie drüben am Lech sitzen und einfach die Seele baumeln lassen. Der Fluss ist kraftvoll und beruhigend zugleich. Es ist ein Geschenk dort leben zu dürfen wo andere Urlaub machen und ich bin überaus dankbar dafür. Denn gefühlt ist meine Heimat derzeit hier. Ob das in 10 Jahren noch so ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Gibt es doch noch einige schöne Orte die mich faszinieren. So zum Beispiel das Gasteiner Tal und Valencia. Im Moment genieße ich so oft sich mir die Möglichkeit bietet, die Magie dieser wundervollen Stadt.

Schaut doch auch bei den anderen teilnehmenden Ü 30 Bloggern vorbei, um zu sehen was die aus ihrer Bloggerheimat berichten.


Sonntag, 25. Juni 2017

Ups I did it again


Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch an Sunny zum Gewinn der nachgeschobenen zweiten Geburtstagsverlosung!

Wie harmonisch es doch wirkt und auch auf einem Foto noch ganz gut wiedergegeben werden kann, wenn alles im Fluß ist. Im Alltag und auch bei der Planung und Umsetzung von Blogartikeln stellt sich dann der sogenannte "Flow" ein und die Dinge gehen einem plötzlich mit Leichtigkeit von der Hand. Meistens ist das so, wenn man es schafft Verstand und Bauchgefühl irgendwie unter einen Hut zu bringen. Das ist so leicht dahin gesagt, in der Umsetzung allerdings meist nicht ganz so einfach. Erst recht nicht, wenn ein Projekt gewisse Verpflichtungen mit sich bringt. Obwohl mir das ja eigentlich klar ist, bin ich kürzlich diesbezüglich mal wieder über meine eigenen Fallstricke gestolpert.

Blöd wenn das dann im Zusammenhang mit einer Kooperation passiert. Im Grunde genommen lese ich gerne. Mein Lesestoff darf auch gerne mal ein Ratgeber sein, auch wenn ich mir vorab bewusst bin, dass das eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Doch gerade Lesestoff dieser Art ist weder allseits beliebt noch allgemeingültig zu rezensieren. Erst recht nicht, wenn man davon abweicht was so die Norm in der Zusammenarbeit mit Verlagen ist. Diese Erfahrung habe ich erst neulich machen dürfen. Die Idee dabei von vorgegebenen Presseinformationen abzuweichen, kann dazu beitragen den Abschluss eines Projektes unnötig in die Länge zu ziehen. In speziell diesem Fall hat es mich dann irgendwie derartig blockiert, dass es wahrscheinlich besser gewesen wäre, das Ganze zu lassen.

Pflichtbewusst wie ich bin, habe ich das natürlich nicht gemacht. Denn wenn ich schon die Zusage für eine Rezension gegeben habe, dann schreibe ich die natürlich auch. Selbst dann wenn die Rahmenbedingungen weil ich mal wieder aus der Reihe tanzen muss, plötzlich irgendwie kompliziert werden 😜.  Die Bedenken, die sich in der Bauchgegend bemerkbar machen, wischt der Verstand sofort weg und das Geplapper im Kopf geht los. Aus ist's mit dem im Flow sein. Und was kommt dabei raus? Murks und der Ärger darüber, das ich mich wieder mal auf dieses blöde Spielchen eingelassen habe. Einen Mehrwert hat das weder für mich noch für den Kooperationspartner. Was lerne ich daraus? Wenn das Bauchgefühl künftig ein Veto einlegt, hat sich das Projekt erledigt.
 

Wie reagiert ihr, wenn euer (gutes) Gefühl zu einer Kooperation plötzlich kippt?



 

Sonntag, 18. Juni 2017

Werbung: Das Dankbar-PrinzipⓇ - Verlosung



Mit dem Buch "Das Dankbar-PrinzipⓇ - Kraft und Gelassenheit im Alltag finden" zeigen die beiden Autorinnen Sabine Dankbar und Monika Homann Wege auf, die es ermöglichen gelassener und zufriedener zu werden. Dankbarkeit kann uns dabei unterstützen uns im Hier und Jetzt bewusst zu machen, in welcher Fülle wir doch eigentlich leben. Wenn wir uns vor Augen führen, was uns alles umgibt wofür wir dankbar sein können, eröffnet sich  die Möglichkeit zu einem glücklicheren Leben. Achtsamkeit und Wertschätzung sind hilfreiche Prinzipien um Dankbarkeit zu entwickeln.

Das Dankbar-Prinzip


Dankbarkeit: der Weg zur Zufriedenheit
Annehmen: akzeptieren, was ist
Neugierde: das Tor zu neuen Erfahrungen
Konfliktfähigkeit: der Schlüssel zur Gelassenheit
Balance: weglassen, loslassen, sich einlassen
Achtsamkeit: aus inneren Quellen schöpfen
Reflexion: verborgene Potenziale entdecken

Aus meiner Sicht ist das Buch ein sehr gelungener Ratgeber, für dessen Lektüre man sich schon etwas Zeit nehmen sollte. Es enthält viele Beispiele aus der Praxis sowie zahlreiche Übungen.

Übung 6: Eine neue Kraftquelle - Gewohnheiten durchbrechen

Zugegeben, Gewohnheiten und Rituale vereinfachen unser Leben ungemein. Um aber Neues zu entdecken, um aufmerksamer und wacher durchs Leben zu gehen, kann man sie ab und zu auch mal durchbrechen. Dadurch werden Sie wacher und flexibler. Für noch mehr Abwechselung beziehen Sie doch einfach Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin und Ihre Kinder mit ein.

Der Weg zur Arbeit ist der gleiche? Sie haben in Wohnzimmer oder Küche seit Jahren einen Stammplatz? Wie wäre es denn mal mit etwas Neuem?

Halten Sie Ausschau nach festen Gewohnheiten in Ihrem Alltagsleben und experementieren Sie mit Veränderungen. Auf diese Weise können Sie im Kleinen - spielerisch sozusagen - einmal ungewohnte Wege erproben und neue Erfahrungen machen. Dabei spielt es keine Rolle, was dabei herauskommt. Es geht nicht etwa um eine konkrete Verbesserung in Ihrem Alltag, sondern darum, die Perspektive zu verändern und Neuem Zutritt zu Ihrem Leben zu verschaffen. Aus solchen Erfahrungen kann unglaublich viel Energie und Motivation gezogen werden. 


aus: Sabine Dankbar, Martina Homann, Das Dankbar-Prinzip ®, Kraft und Gelassenheit im Alltag finden © Patmos Verlag der Schwabenverlag AG, Ostfildern 2017

www. verlagsgruppe-patmos.de


Ein Buchexemplar wurde mir freundlicherweise vom Patmos Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Ein weiteres Exemplar darf ich quasi nachgezogen zum Blog-Geburtstag hier verlosen.

  

Teilnahmebedingungen:
  • Hinterlasse bis zum 23. Juni 2017 um 23:59 Uhr bei diesem Beitrag einen Kommentar. Jeder der einen Kommentar schreibt wird bei der Verlosung berücksichtigt.
  • Es sollte erkennbar sein, das die Teilnehmerin Leserin meines Blogs ist.
  • Für die Gewinnbenachrichtigung bitte einen gültige E-mail Adresse beim Kommentar angeben
  • Teilnehmen kann jeder der mindestens 18 Jahre alt ist und eine Empfängeradresse in Deutschland hat.
  • Der Ausgang der Blogaktion ist unabhängig vom Erwerb von Produkten und Dienstleistungen.
  • Nach Ablauf der Teilnahmefrist wird die Gewinnerin innerhalb 2 Tagen von mir ausgelost und per e-mail benachrichtigt.
  • Wer teilnimmt erklärt sich damit einverstanden, dass der Kommentarname im Fall des Gewinns auf www.frauenzimmer50plus.blogspot.de veröffentlicht wird.
  • Innerhalb von einer Woche nach der Gewinnbenachrichtigung brauche ich von der Gewinnerin eine Antwort als Bestätigung das sie den Gewinn annimmt.
  • Keine Barauszahlung/kein Umtausch/kein anderes Produkt möglich.
  • Ansonsten gelten meine üblichen Datenschutzbestimmungen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!