Dienstag, 15. August 2017

Werbung: Gesichtspflege von Wunderfrollein

Nach einem ziemlich intensiven Gesundheitsurlaub und einer Reise quer durch Deutschland, bei der wir innerhalb einer Woche mehr als 2.000 Kilometer zurück gelegt haben, komme ich nun endlich dazu, euch die etwas andere Pflegeserie von Wunderfrollein vorzustellen. Die Produkte habe ich über einen längeren Zeitraum ausführlich auf Herz und Nieren getestet.


Dazu hat mir Christine Grüb, die Gründerin und Inhaberin vom Wunderfrollein dankenswerterweise unentgeltlich eine Wundertüte mit Reisegrößen ihrer Pflege zur Verfügung gestellt. Wie unterscheiden sich die Wunderfrollein-Produkte von anderer Kosmetik? Nun das beginnt schon damit, dass alle Komponenten der Pflegelinie sehr kreative Namen erhalten haben.

So heißt der Reinigungsschaum "Verführung der Reinheit" und der Gesichtsnebel hat den interessanten Namen "Geheimnis der Frische". Die Tagespflege nennt sich "Wunder des Tages" und die Nachtpflege lädt durch "Zauber der Nacht - Traumhafte Nachtpflege" zur Benutzung ein. Die rundum-glücklich Augenpflege schimpft sich "Magie des Augenblicks". Das Peeling "Sternenstaub der Erneuerung", die Maske "Mysterium der Verwandlung", das Serum "Quell der Anmut", sowie Proben der neu konzipierten Tagespflege mit Glow und das Parfum "Essenz des Glücks" waren ebenfalls dabei. Eingetroffen sind die Produkte hier wunderschön verpackt mit einer netten Karte dabei. Leider zählt es nicht gerade zu meinen Stärken vom "Unboxing" Fotos zu machen. Deshalb gibt es davon keine.

Als ich bei Sabine Gimm im Blog über die Produkte von "Wunderfrollein" gestolpert bin, habe ich im Internet recherchiert und ein sehr langes und ausführliches Telefonat mit Christine Grüb geführt. Dies war zu einem Zeitpunkt als meine empfindliche Haut fürchterlich aussah und ich darüber fast schier verzweifelt bin. Von Christine habe ich viele für mich sehr nützliche Informationen zum Thema Haut bekommen. Im Gespräch konnte sie mich davon überzeugen ihre Produkte zu testen obwohl sie alle eine leichte Parfümierung enthalten.

Die Pflegelinie hat mit ihren weißen Tiegeln mit dem pinken Produktaufkleber ein freundliches und einladendes Produktdesign. Der Duft ist sehr dezent und stört mich überhaupt nicht. Was ich im Gegensatz zu vielen anderen Pflegelinien an der Verpackung schon total super finde ist, das alles in Spender- oder Sprühflaschen abgefüllt ist. Ein ständiger Kontakt mit Bakterien die von den Händen in die Tuben gelangen und dann wieder ins Gesicht, ist somit ziemlich sicher ausgeschlossen. Die Pflegeserie wird nachhaltig in Deutschland produziert und vereint dabei uraltes Wissen mit Hightech Kosmetik. Auf Füll- und Inhaltsstoffe die der Haut nachweislich schaden wird dabei bewusst verzichtet. Dafür kommem Inhaltsstoffe wie Mädesüss, Johannisbeerextrakt, Hopfenextrakt sowie hochwertige Öle und Ectoin zum Einsatz. Ectoin ist ein Wirkstoff, der sich besonders dazu eignet, eine gestörte Hautschutzbarriere zu regulieren und neuen Irritationen und Entzündungen vorbeugt.

Alle Produkte sind sehr gut verträglich und ich wurde sehr positiv von der Wirksamkeit überrascht. Mein Hautbild hat sich innerhalb von 6 Wochen verändert und ist viel feiner und unempfindlicher geworden. Sogar die Rötungen im Gesicht nach dem Duschen haben sich deutlich verringert bzw. sind in Regionen mit einer weichen Wasserqualität kaum noch vorhanden. Nur bei der Tagescreme "Wunder des Tages" bin ich in der Anwendung etwas verunsichert, weil ich sie zumindest in den Sommermonaten manchmal als etwas zu reichhaltig empfinde. Besonders der Reinigungsschaum und der Gesichtsnebel sind für mich absolute Nachkaufprodukte weil sie Irritationen durch das harte und kalkhaltige Wasser hier verhindern und ihnen vorbeugen.

Da ich die Produkte sehr sparsam verwende, komme ich mit den Reisegrößen deutlich länger als 6 Wochen aus. Weitere Informationen zu den Produkten findet ihr hier.

Macht sich bei Eurer Hautpflege ebenfalls ein Unterschied bei der Wasserqualität (hart, mittel, weich) bemerkbar?   

Freitag, 4. August 2017

Rückblick Juli - Bloggertreffen

Der Lech Foto: © Sunny




Sehr positiv und mit einem Highlight ist der Juli für mich gestartet. Ein Tag in Landsberg mit Sabine, Sunny und Ela bei strahlendem Sonnenschein hat schon etwas ganz besonderes. Der Tag vergeht irgendwie ziemlich schnell und die Themen über die wir uns austauschen sind sehr vielseitig.


Das Lechwehr hat eine ganz eigene Faszination Foto: © Sabine Ingerl

Der Lech mit Teilen der Altstadt im Hintergrund eignet sich hervorragend als Kulisse für Fotos.
Foto: © Sabine Ingerl

Bei traumhaftem Wetter findet sich fast an jeder Ecke eine geeignete Fotokulisse.

Im Hintergrund der Lechpark Foto: © Sunny

Für irgendwelche Späßchen sind auch Ü30Blogger schnell zu begeistern, wie man unschwer erkennen kann.

Sunny vor einem Stück Stadtmauer Foto: © Sabine Ingerl

Beim gemeinsamen Bummel durch die Stadt sind wir an lauschige Ecken vorbei gekommen, die ich so schon gar nicht mehr auf dem Schirm hatte.

Wohnraum an einem Seitenarm des Lechs Foto: © Sabine Ingerl

Die alten Gässchen haben einen ganz besonderen Charme.

Foto: © Sunny

Das Stadttor welches zwei unterschiedliche Seiten hat, diesmal nicht von der Schokoladenseite. Auch das hat seinen ganz besonderen Charme.

Foto: © Sabine Ingerl

Alte Mauern findet man ebenfalls zur Genüge in der Altstadt.
 
Bei Sonne ist der Hut stets dabei Foto: © Sabine Ingerl

Auch die Lechbrücke gibt eine wunderbare Fotokulisse ab. Im Sommer wird sie auf der anderen Straßenseite von einigen ganz Mutigen zum Sprung in die Fluten des Lechs genutzt. Finde ich ehrlich gesagt jetzt weniger empfehlenswert.

Ela auf der Lechbrücke Richtung Innenstadt Foto: Foto: © Sabine Ingerl

In der Fussgängerzone bietet sich häufig die Gelegenheit dem Treiben eine Weile einfach mal nur zuzuschauen.

Sabine, diesmal vor der Kamera Foto: © Ursula Smigalski

Mit einem Blick auf den Mutterturm beende ich die Fotostrecke vom Bloggertreffen in Landsberg. Es war wieder ein sehr schöner Tag, den wir gemeinsam verbracht haben. Und der Wettergott war uns ebenfalls gewogen. Oder wie heißt es doch so schön: Wenn Engel reisen lacht der Himmel ;).

Blick auf den Mutterturm Foto: © Sabine Ingerl

Bei unserem Treffen kam das Thema "Schleichwerbung" und die Kennzeichnungspflicht von selbst gekauften und im Blog vorstellten Produkten auf. Auch wenn ich den dahinter stehenden Gedanken irgendwo nachvollziehen kann, macht mir das mein Leben als Hobbyblogger nicht gerade leichter. Ganz im Gegenteil: Es trägt eher zu einer Verunsicherung bei, was ich dann überhaupt noch ohne Kennzeichnung schreiben darf. Bei allem Verständnis nimmt mir das ein Stück meiner Unbeschwertheit und auch etwas den Spaß am Bloggen. Bei Eröffnung des Blogs war überhaupt kein Gedanke dahinter, wegen der Beschaffenheit von Bloginhalten vielleicht einer Situation ausgesetzt zu sein, die es erfordert, einen Rechtsbeistand aufzusuchen. Ich bin gespannt, ob es mir langfristig möglich sein wird, meine Posts weiterhin mit Spaß und unbeschwert zu verfassen ohne mir bei jedem Absatz Gedanken darüber zu machen, ob das jetzt noch den Regeln entspricht. So ist mir z. B. nicht eindeutig klar ob es sich allein bei dem Begriff "Rosenwasser" schon um Schleichwerbung handelt oder ob es dazu noch die Nennung einer Firma die Rosenwasser vertreibt bedarf.

Regeln sind ohne Zweifel ein adäquates Mittel um den Umgang miteinander klarer zu gestalten. Mal abgesehen davon, dass das Juristendeutsch in den Gesetzen von Normalsterblichen oft nicht wirklich verstanden wird, fehlt es mir an manchen Stellen an Formulierungen, die ganz klar ausdrücken was geht und was nicht.

Verkompliziert die geänderte Auslegung der Regeln euren Umgang mit Blogartikeln?

Mittwoch, 26. Juli 2017

Makellosigkeit - Hopp oder Top?

Wenn ich heute so nach draußen schaue, dann meine ich mich schon mitten im Herbst zu befinden. Die Zeit rennt zwar und trotzdem hoffe ich nicht mich beim nächsten Wimpernschlag auch kalendarisch schon im Herbst wiederzufinden. Mir kommt es vor als ob das Bloggertreffen in Landsberg mit Sabine, Sunny und Ela gerade erst gestern gewesen wäre und doch ist der Monat Juli schon bald wieder um. Kaum hat ein Tag begonnen, ist er schon wieder um, weshalb mein Artikel dazu noch aussteht. Manchmal komme ich mir vor, wie in einem zu schnell fahrenden Zug, in dem ich gerne mal die Notbremse ziehen würde, um für eine Weile innehalten zu können.

An mir vorbei rauschen super gestylte und geschminkte Bloggerkolleginnen Ü50 die sich gut und gerne von anderen Damen ihrer Altersklasse dafür bewundern lassen, das ihnen oder ihrem Fotograf zumindest eines perfekt gelingt: die Funktionen von Photoshop wunderbar zu bedienen. Und auch noch so offensichtlich das mir dabei mit wieviel Unverfrorenheit die ganze zuschauende Gemeinde vereimert wird, mein Essen fast wieder hochkommt. Weshalb echauffiere ich mich darüber? Ist es Neid oder die vielzitierte Stutenbissigkeit? Wohl eher nicht. Ich kann es schlicht und ergreifend nicht besonders gut leiden, verarscht zu werden. Vom Selbstbetrug, der da begangen wird, mal ganz abgesehen, finde ich es nicht besonders schön, wenn andere jemandem für retuschierte Fotos Beifall klatschen sollen. Jemanden auf das Podest setzen, dessen Schokoladenseiten von Profis künstlich herbei gezaubert worden sind? Nicht mein Ding.


Mutterturm in Landsberg Foto: © Sabine Ingerl

Drängt sich mir doch glatt die Frage auf, ob besagte Geschlechtsgenossinnen sich so allen Ernstes authentisch fühlen. Haben sie ein Bewusstsein dafür, damit wieder einmal das Klischee zu bedienen, nach dem Frauen egal welchen Alters, einfach nur makellos, schlank und schön sein müssen? Vielleicht möglichst auch noch naiv und dumm, sodass Mann sie als Vorzeigepüppchen hernehmen kann. Jedenfalls haben die meisten der Frauen ab Ü40 die ich kenne ganz schön daran zu knabbern, wenn es weniger einfach wird als vorher, ihr Gewicht zu halten und sie zwangsläufig plötzlich mit Besenreisern und Alters-/Pigmentflecken konfrontiert werden. Ganz zu schweigen davon das Haare gefühlt im Übermaß da verschwinden wo sie hingehören und an Stellen wachsen, wo man keine haben möchte. Als wäre das noch nicht genug, laufen ihnen dann auch noch Geschlechtsgenossinen über den Weg, die ihnen erzählen wollen, wie schrecklich sie dadurch aussehen. Eine ganze Industrie lebt gut davon, all das möglichst schnell wieder loswerden zu wollen. Willkommen im Zeitalter der ewigen Jugend.

Da freue ich mich doch über jene Bloggerkolleginnen, die offen zu (ihren) retuschierten Fotos und kleinen Makeln stehen oder darüber berichten, wie es ist sich z. B. störende Pigmentflecken entfernen zu lassen.

Bedauerlich, das wir Frauen trotz einer großen Emanzipationsbewegung in den 80 Jahren zu großen Teilen noch immer nicht in den Spiegel schauen können und ganz einfach ohne wenn und aber zu der Person stehen, die wir da sehen.

Ist Makellosigkeit Ü40 im Blog Thema für euch?

Freitag, 21. Juli 2017

All-in-one Produkte - Neues aus der Beautyecke

Bei diesem Post könnte es sich um Werbung handeln, obwohl alle hier beschriebenen und gezeigten Produkte selbst gekauft sind. Derzeit wird auf Instagram und manchen Blogs Schleichwerbung zwangsläufig zum Thema gemacht. Obwohl viele Blogger bezahlte Werbung entsprechend der gesetzlichen Vorgaben kennzeichnen, ist die Zahl derer die sich davon ausnehmen anscheinend groß. Deshalb geht die Tendenz dahin, auch Artikel in denen über selbstgekaufte Produkte berichtet wird, als Schleichwerbung zu betrachten. Dies zieht entsprechende rechtliche Konsequenzen nach sich. Dabei wundere ich mich allerdings darüber, weshalb ganz offensichtliche Werbeartikel bei Damen mit einer großen Reichweite anscheinend keine rechtlichen Konsequenzen nach sich ziehen. So wie bisher werde ich auch in Zukunft alle meine Berichte, die aus einer Kooperation entstanden sind, klar und deutlich als Werbung kennzeichnen. Nun zurück zum ursprünglichen Grund für diesen Artikel:

Ein, für mich zumindest relativ neuer Trend zieht in die Badezimmer der Beautybegeisterten ein: die Trockenöle all-in-one. Was steckt hinter dem Begriff "Trockenöl", der eigentlich paradox erscheint? Kreiert wurde er von der Kosmetikindustrie und besagt das diese Öle schneller trocknen als andere Pflegeöle und keinen Fettfilm auf der Haut hinterlassen. Ihren Ursprung haben die "Alleskönner" in dem Land das mit vielen exotischen Duftkreationen glänzt: Frankreich. Ob Yves Rocher, Caudalie, L'Occitane, Nuxe und viele andere Marken, jede hat ein Trockenöl im Sortiment. Die meisten der Öle sind zusätzlich mit Duftstoffen versehen. Wie viele andere auch, finde ich Düfte grundsätzlich toll. Allerdings hindert das meine sehr empfindliche Haut nicht daran, auch schon mal auf den einen oder anderen Duftstoff allergisch zu reagieren. Deshalb hält sich meine Begeisterung dafür etwas in Grenzen. Zwei davon habe ich als Körperöl getestet, eines davon sogar im Gesicht und habe sie ohne irgendwelche Hautreaktionen vertragen. Das Huile Divine benutze ich ab und an als Körperöl. Nach meinem Empfinden könnte es noch besser und schneller einziehen, denn es hinterläßt einen leichten Fettfilm auf der Haut. Das ist auch der Grund weshalb ich es im Gesicht erst gar nicht getestet habe. Beim Nuxe Huile Prodigieuse ist das anders. Es zieht schneller ein und daher eignet es sich auch eher für's  Gesicht. Also habe ich mich getraut es zu testen und bisher klappt das problemlos. Ich wende es allerdings nur ab und zu im Gesicht an.


 

Mein Favorit ist aber ein anderes Öl, das ich eigentlich nicht unbedingt als Trockenöl bezeichnen würde. Gemeint ist Kokosöl, weil es vielseitig verwendbar ist und auch ohne weitere Duftstoffe gut riecht. Es kann für Körper, Gesicht und Haare verwendet werden. Bei sparsamer Dosierung zieht es schnell ein. Durch seine antibakterielle Wirkung beugt es Entzündungen vor. Auch zur Lippenpflege eignet es sich. Make-up lässt sich damit auf natürliche Art und Weise entfernen. Bei Sonnenbrand sowie Schürf- und Schnittwunden beschleunigt es die Heilung. Da Insekten den Geruch nicht mögen, beugt es Insektenstichen vor. Eine tägliche Anwendung im Gesicht würde ich im Sommer zwar auch nicht unbedingt in Betracht ziehen, aber nach einem Peeling nutze ich es gerne anstelle einer Creme.  Bei der Anschaffung sollte unbedingt auf Bio Qualität geachtet werden. Bei einer Temperatur ab 23 Grad wird Kokosöl flüssig ansonsten ist es fest.

Ein Produkt aus reinem Arganöl konnte einmalig ebenfalls auf der Haut testen. Kosmetika ohne künstliche Inhaltsstoffe sind mir als zu Allergien neigende Person grundsätzlich lieber als welche die  Duftstoffe enthalten. Mit dem Eigengeruch von Arganöl kann ich mich derzeit nicht soweit anfreunden, das ich es zur Körperpflege nutzen würde.  

Für die Haarpflege habe ich übrigens bisher weder Trocken- noch sonstiges Öl verwendet. 


Nutzt ihr Trocken- oder Körperöle? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?


Sonntag, 16. Juli 2017

Werbung: Yoga-Urlaub mit Hund im Impuls Hotel Tirol

Foto © U. Smigalski

Schon bei der Ankunft im Impuls Hotel Tirol ist zu erkennen, wie besonders es ist, wenn sich Kunst und Hotelambiente miteinander verschmelzen. Foto © U. Smigalski

Zweimal im Jahr finden im Gasteiner Tal die Yoga-Wochen statt, an deren Programm sich das Impuls Hotel Tirol intensiv beteiligt . Im Mai 2017 standen sie, wie in jedem Frühjahr, unter dem Motto "Atme die Berge". Wer wollte konnte während der 10 tägigen Dauer in über 200 Yogaeinheiten verteilt auf Hotels und andere Locations im Gasteiner Tal unterschiedliche Yoga-Stilrichtungen  kennenlernen. Im Impuls Hotel fanden morgens und abends Yoga-Einheiten mit Alexandra Meraner statt, die sich auf den Bereich der Yogatherapie spezialisiert hat. Außerdem gab es im Hotel einen Workshop zum Thema "Yoga für Männer" , "Die Kunst der Meditationspraxis" sowie Übungseinheiten zum Beckenboden, Anti-Stress-Yoga und Yin Yoga. Zwei wundervolle Klangreisen wurden ebenfalls angeboten. Nach Wunsch konnte man seine Mahlzeiten ebenfalls der Yoga-Philosophie entsprechend auswählen.

Für mich war klar, das ich einen Yoga-Urlaub nur in Begleitung von Mann und Familienhund verbringen möchte. Den Mann mitzunehmen war überhaupt kein Problem (außer in die Yogastunden) und nachdem Hunde im Impuls Hotel willkommen sind, konnte auch der Wautzi mit. Der hat sich von Anfang an im Hotel genauso wohl gefühlt wie wir.

Gymnastikraum im Impuls Hotel. Foto © U. Smigalski

Beim Therapeutischen Yoga werden klassische Yoga-Techniken bei konkreten Beschwerden eingesetzt und mit anderen Verfahren kombiniert. Den individuellen Bedürfnissen der Person werden ausgewählte Atem-, Bewegungs-, Entspannungs- und Meditationsübungen angepasst. Das Ziel der Yoga-Praxis ist es, bei Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen gezielt zu helfen. Dadurch soll eine bestimmte Symptomatik verbessert und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. (Quelle: Yoga Guide).

Die Zimmer sind farblich harmonisch und mit Bildern von Christoph Weyermayer gestaltet. Foto © U. Smigalski











Foto © U. Smigalski

Das Bad hat eine begehbare Dusche. Foto © U. Smigalski


Auf dem Balkon hat es Rocky offensichtlich gefallen. Foto © U. Smigalski

Ein geschmackvoll gestalteter Wellnessbereich ermuntert zum Besuch. Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Zwei Saunen, ein Soledampfbad und eine Infrarotkabine erfüllen viele Wellnesswünsche. Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Stilvolle Ruheräume laden zum Verweilen ein. Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Foto © U. Smigalski

Außenpool des Hotels Foto © U. Smigalski

Innenpool Foto © U. Smigalski

Im regelmäßigen Wochenprogramm außerhalb der Yoga-Wochen werden im Hotel mindestens 2 mal in der Woche ebenfalls Yogaeinheiten angeboten. Die Wochenplanung beinhaltet ein umfangreiches Programm, das neben Aquagymnastik und Nordic Walking auch entspannende Elemente wie Progressive Muskelentspannung nach Jacobson enthält.

Therapiebereich: Radonbad. Foto © U. Smigalski

Manchmal sprechen Bilder mehr als viele Worte. Die Vielseitigkeit des Hotels lässt sich durch die Fotos besser darstellen als durch Beschreibungen. Unser Fazit: Die Yoga-Einheiten haben mir unheimlich gut getan und mich dazu bewogen zu Hause weiter Yoga zu praktizieren. Wir kommen im Herbst wieder zu den Yoga-Wochen "Quelle der Inspiration", auch wenn es dann nur ein Kurzurlaub wird.

Einen Teil der Kosten für die Yoga-Wochen haben wir selbst gezahlt. Das Impuls Hotel hat freundlicherweise für die Recherche anteilig Hotelkosten übernommen. Vielen Dank dafür an die Familie Weiermayer.

Wäre ein Präventionsurlaub auch was für euch (es muss ja nicht unbedingt Yoga sein)?

  



Freitag, 7. Juli 2017

Einsichten und Erkenntnisse im Juni

Der Lech in Landsberg

Im Juni war es relativ ruhig hier bei mir im Blog. Womit ich meine Zeit verbracht habe, kann ich gar nicht so genau sagen, jedenfalls nicht damit, Outfit Fotos zu  machen. Richtig schön fand ich die Bloggeraktion "Bloggerheimat" von den Ü30Bloggern und die Berichte der daran teilnehmenden Mitglieder & Friends. Fotos dafür von der Stadt zu machen in der ich lebe und zu recherchieren, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an alle für die regen Besuche dazu hier. Wenn meine knappen Zeitressourcen es zugelassen haben, habe ich bei Bloggerkolleginnen vorbei geschaut. Was es da an der einen oder anderen Stelle zu lesen gab, dem konnte ich manchmal nicht so wirklich folgen. Besonders Berichte zum Thema "Wechseljahre" habe ich stellenweise gar nicht nachvollziehen können. Und erst recht nicht den Werbezug auf den in dieser Hinsicht manche Bloggerkollegin so aufspringt. Aber gut, jede so wie sie mag.

Wasserfall in Bad Gastein
An einem Brückentag haben wir einen Ausflug nach Bad Tölz gemacht. Davon gibt es wetterbedingt leider keine Fotos. Nach dem letzten Urlaub bin ich noch immer irgendwie damit beschäftigt, wieder im Alltagsgeschehen anzukommen. So erfreulich es ist, sich aus dem Alltag komplett rausziehen zu können, so erschreckend ist auch die Erkenntnis wenn einem plötzlich klar wird, kräftemäßig wohl mal wieder eine ganze Weile zu viel Gas gegeben zu haben. Zumal eine Allergie mir gesundheitlich in den letzten Wochen ziemlich dazwischen gefunkt hat. So schnell wie der Juni begonnen hat, war er auch schon wieder um. Die Zeit scheint mir einfach so nur noch durch die Finger zu rinnen.

Klassikfans kann ich Opernübertragungen die in den Kinos von den großen Bühnen live gezeigt werden nur wärmstens empfehlen. Bin ich doch so in den Genuss von Jonas Kaufmanns Debüt als "Otello" im Royal Opera House in London gekommen. Spannende Dinge gibt es noch einige zu berichten, die vertage ich somit in den Juli.

Ein neues Werk ziert unsere Wohnzimmerwand

Kennt jemand von euch das auch nach dem Urlaub so gar nicht wieder in den Trott zu kommen?

Freitag, 30. Juni 2017

Bloggerheimat - Ü30 Blogger & Friends



Das Monatsthema für den Juni bei den Ü 30 Bloggern & Friends lautet Bloggerheimat und ich freue mich sehr mit dabei zu sein.

Blick auf das Lechwehr, die Lechmauer und Teile der historischen Altstadt

Heimat ist für mich nicht so ganz einfach zu definieren, denn geboren bin ich im schönen Sauerland, das Heidi ja bereits vorgestellt hat. Dort habe ich mehr als 30 Jahre gelebt, geheiratet und auch meine Söhne sind dort geboren. 1994 waren wir das erste Mal in Bayern und unter anderem auch in Landsberg am Lech, der Stadt in die ich mich sofort verliebt habe. Wer sich für historische Städte begeistern kann, versteht das bestimmt. Als wir 1995 in ein Dorf ca. 16 km von Landsberg gezogen sind, haben wir auch einen Teil unseres Lebens und viele Menschen die Erinnerungen daran mit uns teilen, im Sauerland zurück gelassen.

Beeindruckend wie sich Historie und Moderne verbindet

Nach einer Zwischenstation mit einer Entfernung von 6 km sind wir 2012 nach Landsberg gezogen. Der historische Stadtkern liegt im Tal und wir wohnen auf dem Berg. So gesehen nun also quasi nur noch einen Katzensprung entfernt. In einer Stadt zu leben, in der noch soviel Ursprüngliches erhalten ist, finde ich spannend und interessant.

Das Ufer auf der anderen Seite der Lechbrücke, mit Nonnenturm und im Vordergrund an der Mauer dem Biergarten am Lech

Doch nicht nur die historischen Gebäude machen den Charme der Stadt aus, sondern auch der Lech der durch die Stadt fließt. Landsberg ist keine Shoppingmetropole und weit entfernt von einer schnelllebigen Großstadt. Es ist eine beschauliche Kreisstadt mit einer Geschichte die fast überall sichtbar ist. Bekannt wurde die Stadt allerdings nicht durch ihre mittelalterliche Historie sondern eher dadurch das jemand der die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte da niedergeschrieben und später auch umgesetzt  hat, hier im Gefängnis war. Der wohl bekannteste wegen Steuerhinterziehung verurteilte Promi durfte ebenfalls für eine Weile dort einziehen. Das Gebäude liegt auf der anderen Seite der Stadt und daher gibt es hier keine Fotos davon.

Ein kleines Bekleidungsgeschäft am Anfang der "Flaniermeile"...

...und weiter geht's auf der Hubert-von-Herkomer-Straße

Auch eine kleine Stadt kann eine (inzwischen modernisierte) Flaniermeile haben und die beginnt in Landsberg auf der Hubert-von-Herkomer-Straße, setzt sich Richtung Georg-Hellmair-Platz über den Vorderen und Hinteren Anger fort und endet dann am Färbertor. Zumindest auf der Hubert-von-Herkomer-Straße wurde das Kopfsteinpflaster inzwischen durch eine andere Straßenpflasterung ersetzt.

In der Chocolaterie verführen leckere Schokoladen und im Sommer vorzügliches Eis zum Kauf

Im Sommer gibt es viele Gelegenheiten um draußen zu sitzen, was schon etwas dem südländischem Flair ähnelt. Gut erhaltene Stadtbegrenzungen und -tore sind an einigen Stellen zu finden.


Der Schmalzturm ist einer der Reste die von der Stadtbefestigung aus dem 13./14. Jahrhundert noch erhalten sind.


Das Bäckertor sieht von einer Seite anders aus als von der anderen, was man am Giebel deutlich erkennen kann. Für euch habe ich natürlich nur die Schokoladenseite fotografiert 😉.

Flaniermeile im Vorder Anger

 Hier wurde historischen Gebäuden ein neuer Anstrich verpasst.


Der Marienbrunnen mit dem historischen Rathaus im Hintergrund. Als man die alten Holztüren vor einigen Jahren durch modernere Glastüren austauscht hat, wurde darüber noch lange diskutiert. Da Samstags Wochenmarkt ist, sind rechts im Bild Verkaufswagen zu sehen.


Cafés mit einem besonderen Charme gibt es viele in Landsberg. Das Café Käthe bei dem man im Sommer auf der Dachterrasse sitzen kann, ist eines davon.


Von der Dachterrasse des Café Käthe schaut man direkt auf den Hexenturm.


Und gleich um's Eck kommt auch schon das nächste Café. Hier erkennt  man ganz gut das Kopfsteinpflaster. Mit den falschen Schuhen hat das schon so seine Tücken.


 Wenn man um die nächste Ecke biegt befindet sich in einem Nebenarm des Lechs ein Wasserrad.



Landsberg war vom 14. bis 16. Jahrhundert sehr bedeutend als Umschlagplatz für den Salzhandel. Nachdem die Salzstadel an Bedeutung verloren, wurden sie zu Wohnhäusern und Geschäften umgebaut.


Wer bis zum Ende des Vorderen Angers bummelt landet beim Café Villa Rosa. Im relativ kleinen aber gemütlichen Café geht es über eine ziemlich schmale Stiege in den ersten Stock.


Auch der Georg-Hellmair-Platz hat ein Café zu bieten. Gleich daneben befindet sich die Stadtpfarrkirche.


Vor und entlang der Lechmauer werden noch viele kulinarische Dinge angeboten und bei gutem Wetter kann man seinen Eisbecher aus der Eisdiele direkt an der Lechmauer genießen.


An einer Ecke der Lechmauer ist dieses idylische Plätzchen zu finden.


Meine Fotostrecke beende ich so wie ich sie begonnen habe, mit einem Foto vom Lechwehr. Stundenlang könnte ich hüben wie drüben am Lech sitzen und einfach die Seele baumeln lassen. Der Fluss ist kraftvoll und beruhigend zugleich. Es ist ein Geschenk dort leben zu dürfen wo andere Urlaub machen und ich bin überaus dankbar dafür. Denn gefühlt ist meine Heimat derzeit hier. Ob das in 10 Jahren noch so ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Gibt es doch noch einige schöne Orte die mich faszinieren. So zum Beispiel das Gasteiner Tal und Valencia. Im Moment genieße ich so oft sich mir die Möglichkeit bietet, die Magie dieser wundervollen Stadt.

Schaut doch auch bei den anderen teilnehmenden Ü 30 Bloggern vorbei, um zu sehen was die aus ihrer Bloggerheimat berichten.