Sonntag, 28. Mai 2017

Wann ist der Lack ab?

 Nagelpflege gehört nicht unbedingt zu meinen Stärken


Vor einigen Tagen habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine Maniküre gegönnt. Schön, wenn das Kürzen der Nägel und überhaupt die Nagelpflege mal von einer Fachfrau übernommen wird. Denn an der rechten Hand ist es gar nicht so einfach die Nägel zu schneiden. Außerdem muss das alles immer ganz schnell gehen, denn für Nagelpfege nehme ich mir wenig Zeit. Einen tollen Lack von essie (fith avenue) habe ich ausgesucht. Die Haltbarkeit mit Überlack (ohne Unterlack) ist allerdings nicht unbedingt so prickelnd lange. Obwohl ich mit Hausarbeit im Moment nichts am Hut habe, verabschiedet sich der Lack bereits nach 3 Tagen an mehreren Stellen. Vielleicht starte ich ja zum Ende der Woche noch einmal einen neuen Versuch mit einem Unterlack.

Die Farbe vom Nagellack finde ich super. Das er allerdings bereits an einigen Stellen schon absplittert ist weniger toll.


Wo es mit dem Lack sonst noch so im Argen liegt


Sport ist etwas das bei mir schon seit geraumer Zeit eindeutig zu kurz kommt. Gründe weshalb das so ist fallen mir immer genug ein. In meinem eng getakteten Tagesplan mag ich feste Termine im Fitness-Studio nicht auch noch unterbringen müssen und die Yogakurse waren zum Start des letzten VHS Semesters auch schon alle ausgebucht, als ich endlich im Programm nachgeschaut habe. Meine Nordic Walking Stöcke fristen schon länger ein einsames Dasein im Flur. Spaß an Nordic Walking habe ich eher in Gesellschaft. Mein Mann hat zwar ebenfalls Stöcke, aber nicht immer unbedingt Lust auf  Nordic Walking.

Na ja, lange Rede kurzer Sinn: das (böse) Erwachen was meine sportliche Kondition angeht, hat nicht wirklich lange auf sich warten lassen. Denn so dachte ich mir, mehrere Übungseinheiten Yoga sollte ich ja wirklich trotzdem locker hinbekommen. Also habe ich mich zu einem Yoga Retreat angemeldet. Gleich die erste Übungseinheit von 90 Minuten hat mich eines Besseren belehrt. Nach 90 Minuten üben inklusive Entspannungseinheiten war ich einfach nur vollkommen platt. Das Programm war nun wirklich weit entfernt von Leistungssport und trotzdem eine ganz schöne Herausforderung für mich.

Klar ist, das ich nach jeder Übungseinheit bemerke, wie gut die Dehnungsübungen für meinen Nacken und auch meinen Rücken sind. Trotzdem stellt sich mir manchmal die Frage, ob ich schon jetzt reif für eine 50+ oder Seniorensportgruppe bin 😅.

Fängt auch da der Lack so langsam an zu blättern? Ähnliche Erlebnisse hatte ich beim Aquafit: Die Übungen haben Spaß gemacht und hinterher war ich platt wie eine Flunder. Davon das ich anschließend jeden einzelnen Muskel gespürt habe, reden wir hier erst gar nicht. Für die Dauersportler unter euch ist das sicher jammern auf hohem Niveau. Für mich ist es zunächst einmal nur erschreckend. Gibt es da noch Hoffnung für mich oder gehöre ich demnächst schon komplett zum alten Eisen?

Wie und mit welcher Art von Sport bekommt ihr Berufsleben, Familie, Blog usw. unter einen Hut? Habt ihr Tipps für mich wie der innere Schweinehund zu überwinden ist?

Kommentare:

  1. Quatsch, das hat mit altem Eisen doch nix zu tun. Nur mit fehlender Kondition. Sobald du regelmäßig irgendwas machst, wird die sehr schnell besser. Sport in den Rest des Lebens zu quetschen ist manchmal ganz schön schwierig. So richtig gut gelingt mir das, seitdem ich nicht mehr joggen darf, auch nicht. Ich hample mal im Schwimmbad, mal auf dem Rad, aber glücklich macht mich das im Moment nicht und dann fliegt es halt auch gern mal aus dem Tagesprogramm.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Ach ja ein Fahrrad gibt es ja auch noch :). Danke für die Anregung liebe Fran. Mal sehen was nach dem Yoga Retreat als Sport dann noch so hängen bleibt. Liebe Grüße Ursula

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  2. Hauptsächlich durch den Crosstrainer, der tatsächlich im Wohnzimmer steht. Aber auch da ist der Schweinehund zu überwinden. An Kondition mangelt es mir auch. Ich seh das wie Fran, das hat mit dem Alter noch nicht viel zu tun.
    Schönen Montag, liebe Grüße Tina

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    1. Der Crosstrainer steht bei mir im Keller liebe Tina und auch noch ein Trampolin. An Gerätschaften mangelt es bei mir eher weniger. Dafür aber sehr an Motivation ;). Dir ebenfalls einen schönen Montag, liebe Grüße Ursula

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  3. Ich werde in Kürze auch wieder regelmäßig schwimmen . Ohne biste sonst ganz schnell aus der puste . Mit Hundeline drehe ich täglich meine Runde ... und das ganz oft im Schnellgang :)
    Beim Nagellack ... Top Coat hieß das , frag mal in der Drogerie nach ;)
    LG Heidi

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    1. Das mit den Hunderunden im Schnellgang kommt mir irgendwie bekannt vor liebe Heidi. Für eine Topkondition reicht das bei mir offensichtlich trotzdem nicht aus. Mal sehen was ich mir für die Zukunft da so einfallen lasse, um nicht mehr so schnell aus der Puste zu kommen ;). LG Ursula

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  4. Für den Nagelllack würde ich mir auch einen Top Coat zulegen. Dadurch hält der Lack wesentlich länger.

    Beim Sport muss ich ebenfalls den Schweinehund überwinden. Mochte ich als Kind schon nicht gern. Dementsprechend ist meine Kondition.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Auch ich konnte den Schulsport als Kind nicht besonders gut leiden liebe Sabine. Die einzige Ausnahme war Schwimmen. Entsprechend schwierig ist das dann im Alltag auch mit dem Schweinehund ;). Liebe Grüße Ursula

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  5. Meine Fingernägel lackiere ich selten. Erstens bin ich mit Links mehr als unbegabt. 2 habe ich trotz Schnellsiegler gleich nach dem Auftag ne Macke, immer am 2. Tag. Das ist mir den Aufwand nicht wert.
    Sport bringt nur was, wenn man ihn konsequent und sehr regelmäßig macht. Alsi heißt das einen füts Leben finden. Mit dem geht man dann durch dick und dünn. LG Sunny

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